Posts Under ‘Trennungskinder’ Category

Für eine behütete Kindheit 

Von Michael Kahlert Entwicklung staatlicher Rahmenbedingungen im Familienrecht (In Scheidungsprozessen geht es um das „Kindeswohl“, vorwiegend im Zusammenhang mit dem Streit um das Sorge-, bzw. Umgangsrecht, aber nicht um mögliche seelische Folgen der Trennung für das Kind. Unser Autor stellt dagegen diese Folgen und mögliche Prävention in den Mittelpunkt seiner Betrachtung) In unserer Familienlandschaft stehen verschiedene Modelle für partnerschaftlich-familiäre… Continue Reading →

PETRA-Studie: Offener Brief an Familienministerin Schwesig

Prof. Dr. Gerhard Amendt Vormals Institut für Geschlechter und Generationenforschung Universität Bremen Wien, 28. September 2016 Sehr geehrte Frau Bundesministerin Schwesig, mit der PETRA-Studie möchten Sie eine „eine empirische Grundlage dafür (..) schaffen, Umgangsregelungen nach Trennung stärker am Wohl und an den Bedürfnissen von Kindern anzupassen und Belastungen zu vermindern.“ Gegen diese Forschung gibt es… Continue Reading →

Familienpolitik im Würgegriff der Streitbewirtschaftungsindustrie

Ein Gastbeitrag von Tim Walter Deutschland hat einen umfassenden Wirtschaftszweig, der seine “Umsätze” dadurch generiert, dass sich Trennungseltern um Zeit und Geld im Bezug auf ihre Kinder streiten. Dieser Wirtschaftszweig heißt “Streitbewirtschaftungsindustrie”, nach dem dritten Bier auch schon mal Kindeswohlindustrie. Aktuell gerät sie von allen Seiten unter Druck, aber als Noch-Inhaber der Macht (schon bald… Continue Reading →

ADHS: Krankheit oder Kulturdefizit?

Von Tom Todd Familienpolitisch zeichnet sich schon länger eine skandalträchtige Tendenz bei der Ritalin Vergabe ab: ca. 41% der 600.000 ADHS-Kinder sind Trennungskinder, im Verhältnis 75%:25% Jungen zu Mädchen. AGENS legt die Fakten auf den Tisch: Das Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) ist zunehmend ins Kreuzfeuer der öffentlichen wie auch fachlichen Kritik geraten. Auslöser der Kritik waren verschiedene… Continue Reading →

Förderung für Mädchen, Ritalin für Jungen

Von Tom Todd Nicht erst mit dem gerade erschienen Ärztereport 2013 der Barmer GEK wird deutlich, wie sehr Jungen in ihrem Werdegang mittlerweile systematisch benachteiligt werden. In allen Bereichen fehlt es an männlichen Sparringpartnern, die für die Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung von Jungen unabdingbar sind: fehlende männliche Erzieher in Kindertagesstätten, Mangel an männlichen Lehrern, noch relativ… Continue Reading →