Mit dem Neutrum zur Gleichberechtigung

Hier fühlt sich Christoph Haß aus Karlsruhe benachteiligt:

Ich frage mich zuweilen, was für weltfremde Menschen in unseren Ministerien – in diesem Fall im Wirtschaftsministerium – arbeiten.Da wird also allen Ernstes empfohlen, Männer und Frauen gemeinsam nur noch sitzend zu fotografieren, “sonst würden die Frauen schon optisch benachteiligt”. Ich habe noch nie von einer Frau gehört, dass sie sich von dem naturgegebenen Umstand, dass Männer nun mal im Schnitt etwas größer sind, in irgendeiner Weise benachteiligt fühle.
Ich selbst bin 1,97 Meter groß. sollte ich tatsächlich einmal gebeten werden, mich im Duett mit einer Frau nur deswegen sitzend abbilden zu lassen, damit sie sich nicht benachteiligt fühlt, werde ich allerdings auch Wert darauf legen, dass sie sich den Kopf so kahl schert, wie meiner, erblich und geschlechtlich bedingt, schon jetzt aussieht. Denn ich würde es meinerseits als Benachteiligung empfinden, aufgrund dieses typischen Männerleidens hässlicher auszusehen, als sie (zumindest nach meinem subjektiven Eindruck, und der genügt ja offenbar auch im Fall dieser Dame). Wäre doch nur gerecht, oder?

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