Trennungskinder

Der AGENS e.V. hat sich als Ziel gesetzt, Verantwortliche in Politik, Gerichten und Behörden auf die frappierenden Missstände in der deutschen Familienpolitik, die sich in den Schicksalen von Millionen Trennungskindern widerspiegeln, aufmerksam zu machen. Wir betrachten die Situation der Trennungskinder als symptomatisch für eine langfristige Fehlentwicklung, die seine Wurzeln in der Unfähigkeit der Regierungen hat, eine kindgerechte und damit familiengerechte Gesellschaft zu gestalten.

Konkret arbeiten wir daran:

  • unsere Broschüre zu Trennungskindern fertigzustellen
    (unsere Handreichung gibt schon die Richtung an)
  • unsere Quellen und Informationen online zur Verfügung zu stellen
    (AGENS-Wissen zu Trennungskinder -> hier)

Sie sehen hier unten Beiträge zum gesellschaftlichen Geschehen wie auch zu unseren Bemühungen, politisch Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Nachrichten

Für eine behütete Kindheit 

Februar 17, 2017 Entwicklung staatlicher Rahmenbedingungen im Familienrecht Von Michael Kahlert In unserer Familienlandschaft stehen verschiedene Modelle für partnerschaftlich-familiäre Lebensgestaltung gleichrangig nebeneinander. Soweit diese Auswahl partnerschaftlich-familiärer Lebensgestaltungen mit der Auswahl persönlicher Lebensentwürfe korrespondiert, sich also vielfältige, individuell schlüssige Passungen finden, die zugleich dem Anspruch einer dauerhaft tragfähigen Elternverantwortung in ausreichender Weise gerecht werden, ist das grundsätzlich auch gut so. Weniger ... Weiterlesen

PETRA-Studie: Offener Brief an Familienministerin Schwesig

September 28, 2016 Prof. Dr. Gerhard Amendt Vormals Institut für Geschlechter und Generationenforschung Universität Bremen Wien, 28. September 2016 Sehr geehrte Frau Bundesministerin Schwesig, mit der PETRA-Studie möchten Sie eine „eine empirische Grundlage dafür (..) schaffen, Umgangsregelungen nach Trennung stärker am Wohl und an den Bedürfnissen von Kindern anzupassen und Belastungen zu vermindern.“ Gegen diese Forschung gibt es Beschwerden, die Ihnen zugetragen wurden. Erfahrungsgemäß kommen die vom ... Weiterlesen

Familienpolitik im Würgegriff der Streitbewirtschaftungsindustrie

März 27, 2016 Ein Gastbeitrag von Tim Walter Deutschland hat einen umfassenden Wirtschaftszweig, der seine “Umsätze” dadurch generiert, dass sich Trennungseltern um Zeit und Geld im Bezug auf ihre Kinder streiten. Dieser Wirtschaftszweig heißt “Streitbewirtschaftungsindustrie”, nach dem dritten Bier auch schon mal Kindeswohlindustrie. Aktuell gerät sie von allen Seiten unter Druck, aber als Noch-Inhaber der Macht (schon bald wird sie ... Weiterlesen

ADHS: Krankheit oder Kulturdefizit?

Dezember 6, 2013 Von Tom Todd Familienpolitisch zeichnet sich schon länger eine skandalträchtige Tendenz bei der Ritalin Vergabe ab: ca. 41% der 600.000 ADHS-Kinder sind Trennungskinder, im Verhältnis 75%:25% Jungen zu Mädchen. AGENS legt die Fakten auf den Tisch: Das Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) ist zunehmend ins Kreuzfeuer der öffentlichen wie auch fachlichen Kritik geraten. Auslöser der Kritik waren verschiedene Berichte über ... Weiterlesen

Förderung für Mädchen, Ritalin für Jungen

Februar 8, 2013 Von Tom Todd Nicht erst mit dem gerade erschienen Ärztereport 2013 der Barmer GEK wird deutlich, wie sehr Jungen in ihrem Werdegang mittlerweile systematisch benachteiligt werden. In allen Bereichen fehlt es an männlichen Sparringpartnern, die für die Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung von Jungen unabdingbar sind: fehlende männliche Erzieher in Kindertagesstätten, Mangel an männlichen Lehrern, noch relativ wenige ... Weiterlesen

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