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Die Hauptverdienerin | Agens e.V.

Die Hauptverdienerin

von Eckhard Kuhla

Die große Familiendebatte liegt noch vor uns. Hinter den Gegnern des Betreuungsgeldes steht eine überwiegend gleichgeschaltete Medienwelt. Es wird diffamiert, „Zickenkriege“ zwischen Müttern geführt, ohne dass man weiß, ob das eine breite Mehrheit unterstützt. Und kaum hörbar: die Stimme für die oder von den Kindern…

Das Betreuungsgeld ist durch, aber die ideologische Debatte über die Familie wird an Stärke zunehmen. Warum? Irritierend fragt der Bundesbürger nach dem Grund für die jahrelangen, unsäglichen Grabenkämpfe um das Betreuungsgeld. Als ob es um die Zukunft des Landes geht….Es geht.

Es ging nicht nur um die Verabschiedung eines Gesetzes oder um das innerparteiliche Vorgeplänkel, sondern um die Rolle der Frau als  Mutter und um unsere kommende Generation und damit in der Tat um die Zukunft unseres Landes. Es geht auch um den Staatsfeminismus,  der bisher mit seinen unterschwelligen Agitationen die Öffentlichkeit bewusst gemieden hat.  Wir wurden mit der Bundestagsdebatte  erstmalig  Zeuge des  jetzt offen ausgetragenen Kampfes um die Deutungshoheit in der Familienpolitik. Für Ministerin Schröder ist das der Kampf zweier Rollenleitbilder:  auf der einen Seite das feministische, einer selbsternannten  Quasi -“ Frauenelite“ und auf der anderen Seite das „klassische“  Familien-Leitbild.

Ob das knappe Abstimmungsergebnis für das Betreuungsgeld  im Bundestag das Stimmungsbild im Lande wiedergibt war,  sei dahingestellt. Es zeigt aber, dass der Staatsfeminismus nicht unbedingt so fest in der Politik –  geschweige denn in der Bevölkerung – verankert ist, wie es bisher den Anschein hatte.  Denn  Frauenförderprojekte wurden bisher (mehrheitlich von Männern) im Bundestag durchgewunken. Einesteils wohl aus Unwissen, andernteils aus Desinteresse („Gedöns“).  Auf diese Weise gelang dem Staatsfeminismus ein erfolgreicher Marsch durch die Institutionen – und das nur in gut 10 Jahren. Größter, kaum bekannter „Erfolg“:  eine bis zu 40% erreichte Frauenquote im öffentlichen Dienst mit Einflußnahme auf Beförderungen , Bewerbungen und Haushaltsabstimmungen.

Die Abstimmungsniederlage für den Staatsfeminismus bedeutet somit  keineswegs Verlust an politischem Einfluss, dazu ist die Infrastruktur der Unterstützer-Kohorten des Staatsfeminismus viel zu einflussreich und durch Pfründe abgesichert.

Die Theorie des Staatsfeminismus  besteht aus Hypothesen zur Geschlechtsentwicklung des Menschen,  der hypothetischen Gendertheorie nach Judith Butler. Allerdings gibt es keine geschlossene Darstellung des politischen Programms des Staatsfeminismus. Darum folgt hier der Versuch einer kurzen und und verschwörungsfreien(!) Darstellung, die  erkennbaren  Mosaiksteine der feministischen Familienpolitik zu einem verständlichen Ganzen  zusammenzufügen. Das ist notwendig, um die noch immer zu erwartende Endlosdebatte über das Betreuungsgeld in seiner strategischen Bedeutung besser einordnen zu können:

Die Ikone „Haupternährerin“

Das allem voranstehende Modell, quasi die Ikone des Staatsfeminismus auf dem weiteren Weg zur Macht, ist ein zukünftiges Rollenbild für die Frau,  wir nennen es hier das „Hauptverdienerin“-Modell. Es beschreibt die Befreiung der Frau von der klassischen Ernährerrolle des Mannes.  Die daruf folgende viel stärkere Abhängigkeit von  ihrem „Arbeit-Geber“ wird dabei von Medien und Politik  geflissentlich übergangen (nannte man das nicht früher „Ausbeutung“?!).  Selbstredend wird dieses Modell  neben dem DGB auch vom Frauenministerium gefördert: www.familienernaehrerin.de

Dass durch diese revolutionäre Rollenumkehr die klassischen Mann/Frau-Rollen allmählich aus der Balance geraten, ist Programm. Letzteres  nennt sich „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. Norbert Bolz dazu:  „Die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie ist die Lebenslüge der Gleichstellungspolitik“.  Zwei Projekte, zwei Modelle sollen die Vereinbarkeit politisch untermauern:

–  Modell „Krippe“

Die zukünftige Hauptverdienerin ist DAS politische Projekt einer feministischen Familienpolitik.  Kinder sind dabei quasi eine Art „Störgröße“ in ihrem Lebensentwurf.  Folgerichtig muss die Politik für die Fremdbetreuung der Kleinstkinder       (1 bis 3 Jahre)  in Krippen sorgen. Das hat überdies den Vorteil, die Kleinstkinder in den Krippen mit feministischen Rollenbildern „umzuerziehen“ (Spiegel 01/2007).  Erinnert dieses Phänomen nicht  an all die vielen menschenverachtenden  Versuche von Staatsideologien, die Kinder in staatlichen Einrichtungen  zu indoktrinieren ? Deswegen wird dieser historische Hintergrund in der öffentlichen Debatte ausgeklammert. Vielmehr sollen Propagandagesichter glücklicher Krippenkinder mögliche psychosoziale Langfristfolgen überdecken. Dass die Krippenbetreuung für viele familiäre Situationen die einzige Alternative sein kann, braucht nicht weiter vertieft zu werden.
Das zweite Instrument für die Sicherstellung der Vereinbarkeit ist das

–      Modell „Rollentausch

Für die Ikone „Haupternährerin“ hat die Frauenlobby in den letzten Jahren zunächst das Rollenbild „Mann“ zerstört,  mit der Begründung, es sei ein zu überwindendes, stereotypes Rollenbild (SPD Leitlinie).  Dann nahm man sich das Rollenleitbild für die Familie vor:  Wer übernimmt im Falle der Vollzeitfrau den Haushalt und die Kinder? Für die neue Balance zwischen Mann und Frau geht Frau davon aus, dass Mann bzw. Vater  sich an den häuslichen Arbeiten beteiligt . Wenn das nicht möglich ist, muss der Über – Vater, der Vater „Staat“,  eingreifen. Seine Instrumente sind: das Elterngeld, welches logischerweise die Doppelverdiener bevorzugt, und die Krippenbetreuung, s. oben.
Im beruflichen Bereich hat die  „Vollzeitfrau  zwangsläufig einen Verdrängungswettbewerb für die bisher männlichen Vollzeitstellen zur Folge. Was liegt näher, als mit  Programmen wie „Männer in die Pflegeberufe“, „Männer in Teilzeit“ oder mit dem  Elterngeld das (freiwillige!) Platzmachen der Männer für die Vollzeitfrauen  und das Platzeinnehmen der Männer in Haus und Familie  zu erleichtern? Damit schließt sich der Kreis. Süffisant könnte man das letzten Endes als  „Win/Win Situation“  für alle Beteiligten beschreiben…. Interessanterweise wird die „Hauptverdienerin“ im Schulterschluss mit dem Frauenministerium zunehmend von der Wirtschaft  unterstützt, mit der argumentation des  sogenannten „Fachkräftemangels“.
Begleitet wird die aktive Veränderung der Rollenbilder seit Jahren mit einer z.T. staaatlich finanzierten Medienkampagne (Stichwort: „Frauenpower“) . Beispielsweise  auf der

  • semantischen Ebene durch demonstrativ-bestärkende  Verallgemeinerungen wie  „Frau kann alles“ (vor allem besser als Männer….),  „Frauen vor“,  „DIE modernen Frauen…….“, oder  “ DIE modernen Männer….“ etc.  Auf der
  • visuellen Ebene durch überdurchschnittliche Frauenpräsenz auf Presse- und Werbefotos oder in Tatortserien mit einem 5-mal so großen Anteil von Kommissarinnen als in der Realität und auf der
  • Ebene der Rollenbilder: „Männer, die liebenswerten Trottel, Frauen die Multitasking Powerfrauen“, so der 7. Familienbericht. Das „Lächerlichmachen“ (Mysandrie) von Männern, beispielsweise in TV-Filmen, gehört auch zu diesem ungeschriebenen Programm.

Männer werden weiblicher,  Frauen männlicher,  Schaufensterpuppen werden androgyner. Sind das schon Folgen der jahrelangen Medienkampagne?  Worin die wirklichen Ursachen dieser Phänomene liegen, ist wissenschaftlich bisher kaum untersucht.

–   Modell „Umerziehung

Wie in Staatsideologien üblich, beginnt die Indoktrinierung der Bevölkerung bei der jungen Generation in den staatlichen Bildungsanstalten. Mit überwiegend weiblichem Lehrpersonal erfolgt besonders die Feminisierung der Jungen (Slogan: „Doing Gender„). Jungen werden eingegrenzt in ihrer natürlichen Wildheit und kaum gefördert durch männliche Vorbilder. Im Gegenteil: das Wort „männlich“ wird mit den Jungen (und Mädchen) im Unterricht in Frage gestellt und die freie  Geschlechtswahl propagiert,  Stichwort  „Gender Diversity“.  So werden die Jungen auf ihre neue Rolle in der Familie und  in den  Pflegeberufen vorbereitet. Diese Art von Umerziehung wird erleichtert durch fehlende  Vätervorbilder in Familie, Gesellschaft  und in den Medien…

–  Modell „Frauenquote“

Nach über 10 Jahren erfolgreicher Quotenpraxis im öffentlichen Dienst, nach Aufweichung klassischer Rollenbilder für Mann und Frau in Politik und Medien, nach einer Integration der Genderpädagogik in den Schulen, rüstet sich die Frauenlobby derzeit für die letzte Bastion bei ihrem Marsch durch die Institutionen. Es ist der Einstieg in die Privatwirtschaft über die Frauenquote,  dem Königsweg auf  dem Wege zur Macht. Das Hin und Her der Quote in der Politik ist mittlerweile nur noch eine idelogisch geprägte Polit-Show, kein ernstzunehmender, geschweige denn wissenschaftlicher  Diskurs. Im Personalmanagement hat die Quote auch ohne Gesetz schon längst Einzug gehalten. Man richtet sich ein. In einer Art vorauseilendem Gehorsam werden zunehmend in den   Personalentwicklungsplänen für  Führungskräfte bereits jetzt schon Stellen für die zu erwartenden Seiteneinsteigerinnen freigehalten. Völlig unverständlich ist in diesem Falle der Mangel an Protest der Unternehmens-„Führer“ gegen die Einflussnahme des Staates auf die Unternehmenspolitik.

Das Feld ist bestellt….

Der Staatsfeminismus kann sich auf eine breite Hausmacht in der Politik , Bildung und in den Medien verlassen. Hohepriesterinnen sitzen auf den fast 200 Gender-Lehrstühlen, fast 2000 Gleichstellungsbeauftragte sichern die Frauenförderung bundesweit. Kurzum: es hat sich eine breit aufgestellte Genderindustie, kaum bemerkt von der Öffentlichkeit (!), entwickelt. Diese Industrie wird im dreistelligen Millionenbereich gefördert. Jährlich.  Eine solche  Fördermentalität sichert selbstverständlich auch Pfründe für das  Weitermachen der Beteiligten.  Jedes Jahr – und das fast unkontrolliert durch demokratische Gremien.
Das macht selbstsicher. Aber das Risiko, mit politischen Aktionen zu überziehen bzw. Widerstand zu erzeugen, nimmt zu.

Staatsideologien müssen häufig mit dem Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit kämpfen. Der Anspruch des Modells „Hauptverdienerin“ besteht in allgemeiner Gültigkeit und bundesweiter Umsetzung. Dafür brachte zunächst die mediale Kampagne gegen das Betreuungsgeld im Bundestag nicht den gewünschten Erfolg. Und das Modell  „Krippe“,   die andere Voraussetzung für die Hauptverdienerin?  Die hohe Zahl von nicht realisierten Krippenplätzen und die nicht ausreichende Zahl von Erziehern ist ein Skandal und ein Beispiel dafür, wie Politik scheitert, wenn sie vor lauter Erfolgen blind für das Machbare wird. Es ist auch ein Skandal, wie wir mit der Zukunft unserer Kinder umgehen.
Immer mehr drängt sich die Frage auf:  Wo bleibt die parlamentarische Opposition, die beispielsweise die Durchführbarkeit des Krippenprogramms zur Debatte stellt? Die Situation wäre da:

Die „Vereinbarkeit“ und die „Hauptverdienerin“ als politisches Versprechen beginnen  zu wackeln…….

10 Responses to “Die Hauptverdienerin”

  1. […] Mit freundlichen Genehmigung von Agens e.V. […]

  2. Leonard sagt:

    # Harald

    Ich habe auch nach zweimaligem Lesen nicht verstanden, was Sie eigentlich aussagen wollten.
    Auch ihr Motiv, sich hier zu äußern ist mit nicht klar geworden.
    Und Ihr Link – ich hab mir die Seite angesehen – verdient m. E. keinen Hinweis.

  3. Harald sagt:

    Gibt es die männliche Angst, daß Frauen intelligenter, sozialer, fähiger im Wirtschaftsleben sein könnten als Männer? Also, ich bin nicht von ihr besessen, was aber auch mit meinen Erfahrungen zusammen hängt.
    Ich denke, wir kämen oft schneller ans Ziel, würden wir uns nicht überall quer stellen. Frauen in die DAX-Vorstände – da ereilt mich das gute Gefühl von unlösbaren Dauerkonflikten und Schlafstörungen.

    Wie männlich ist die deutsche Sprache?

    http://wortschutz.merkwert.de/2012/09/unbeschreiblich-weiblich/

  4. Leonard sagt:

    1.) Dies hier

    http://www.youtube.com/watch?v=TxBoT4sdzUI

    ist m. E. ein ausgesprochen schlechter Film. Er enthält sachliche Fehler, und ihm fehlt eine konsistente Argumentation, weil es aus der sogenannten Queer-„Theorie“, also der „Theorie“, besser der Ideologie der Schwul-lesbischen Bewegung abgeleitet worden ist:

    Man lasse sich nicht davon täuschen, dass hier auch drei Männerrechtler interviewt worden sind, die gute Gründe vorgebracht haben. Das dient lediglich dazu, diese vorzuführen, allerdings mit einem ebenso dummen wie lächerlichen Filmkonzept. Ab in die runde Tonne.

    2.) Was ist zu Illner zu sagen? Nun: dass man sich nicht zum Affen machen lassen darf. Was diese Frauen brauchen, das ist ein plötzlicher Bruch ihrer Erwartungen in der jeweiligen Situation, ein Schock, indem Ihnen eine sehr kalte, sehr klare und sehr scharfe Kante gezeigt wird. Das ist dann nicht mehr gemütlich und nicht mehr unterhaltsam, und es kann dann auch nicht mehr wegmoderiert werden, aber es ist dafür wahr. Die feministischen Spielregeln, die solche Veranstaltungen bestimmen, sie dürfen nicht anerkannt werden, weil sie dabei am Ende i m m e r gewinnen! Das ist doch leicht zu sehen…

    • Matthias sagt:

      Lieber Leonard,

      ich habe den Film nicht ganz geguckt, sondern kennen nur den oben verlinkten Ausschnitt. Kann ja sein, dass der ganze Film schlecht war. Aber im Ausschnitt kommen endlich mal Leute wie Arne Hoffmann, Prof. Hollstein, Prof. Amend zu Worte, und auch Fakten, so z. B. über die abgehängten Jungs in der Schule, über den erschreckenden Anstieg im Ritalinkonsum von Jungs, über den offenbar ebenso erschreckend hohen Anstieg an Fällen von Impotenz.

      Die drei Männerrechtler sind vorgeführt worden? Aus meiner Sicht zumindest in dem kurzen Ausschnitt nicht, gar nicht. Wo waren sachliche Fehler, also jetzt in diesem Youtube-Video?

      Bei Frau Illner war es aus meiner Sicht auch ein Fortschritt, dass das Thema es ÜBERHAUPT mal in die Mainstreammedien geschafft hat. Ich glaube nicht, dass nur die klare, scharfe und kalte Kante weiterhilft – könnte zu Abwehrreaktionen und weiterer Tabuisierung des Themas führen.

      • Leonard sagt:

        # Matthias

        1. Ein Fehler besteht darin, den biologischen Begriff der species falsch zu verwenden. Die species, der wir alle angehören, ist ´homo sapiens sapiens´ und schließt selbstverständlich beide Geschlechter ein (und nicht etwa nur eines), so wie sie sich durch die biologische Evolution aus Gründen der Fortpflanzung und der Anpassung an variierende Umwelt- und Lebensbedingungen entwickelt haben. Die soziohistorische Entwicklung ist lediglich für die Entwicklung der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, auch der zwischen den beiden Geschlechtern, innerhalb der letzten 10000 – oder der hochkulturellen letzten 5000 Jahre – von Bedeutung. Das ist im Hinblich auf die biologische Evolution ein extrem kurzer Zeitraum, kaum mehr als ein Lidschlag der Natur. Die biologische Geschlechtlichkeit kann insgesamt nicht verändert werden, aber die Arbeitsteilung zwischen den beiden Geschlechtern kann als historisches Arrangement gewissermaßen neu ausgehandelt und verändert werden. Und darauf sollten sich m. E. die Männer mit einer bewussten, konstruktiven, aber nicht devoten Haltung einlassen.

        2. Um die Kritik an dem Film (mit Amendt, Hollstein und Hoffmann) zu verstehen, muss er insgesamt betrachtet werden. Es geht darin letztlich um die Abschaffung der Männlichkeit; hier aber nicht aus weiblicher bzw. lesbischer Perspektive, sondern aus derjenigen von männlichen Homosexuellen bzw. Transsexuellen. Das geht aus dem Film selbst unmittelbar hervor. Dass in diesem Zusammenhang drei Männerrechtler sehr kurz befragt worden sind, das dient der – wie man sieht erfolgreichen – Täuschung. Wer sich den Film aufmerksam ansieht, der wird zu demselben Ergebnis kommen. Es i s t ein „queerer“ Film, und dient n i c h t den Interessen, um die es agens oder manndat oder cuncti geht, und in diesem Sinne ist es ein schlechter Film.

        3. Veranstaltungen wie die von Illner dienen lediglich dazu, Männer als Trottel vorzuführen. Die Ablaufplanung der Veranstaltung und ihre feministische Regie garantiert, dass i m m e r die feministisch gewünschten Resultate am Ende stehen (es sei denn, die Spielregeln werden vor laufender Kamera kalt gebrochen). Und die Männer sind ja so umgänglich, auch wenn sie verspottet, gedemütigt und veralbert werden. Sie bleiben trotzdem nett. Ein bißchen dämlich, aber nett. Und manchmal bemerken sie das nicht einmal. Das muß dringend aufhören. Spiele mit feministischen Spielregeln sollten niemals und nirgendwo mitgespielt werden. Nötig ist statt dessen die rücksichtslose Kritik der feministischen Ideologie.

        • Matthias sagt:

          Okay, danke für die Antwort, also:

          zu 1) Wusste ich, mit ging es hier halt darum, dass die Herren Amendt, Hollstein und Hoffmann überhaupt mal zu Worte kommen in den Medien, vom Volk überhaupt mal wahrgenommen werden. Die meisten Menschen kennen die ja noch nicht mal. Alice Schwarzer kennt jeder.

          zu 2) Kann sein, aber wie gesagt, die Beiträge von Arne Hoffmann un co, oder auch von der einen Frau, waren inhaltlich sehr gut. Die gesamte Ausrichtung des Films, den ich wie gesagt nicht ganz geguckt habe, kann natürlich daneben gewesen sein. Aber anders als früher wurden die Herren Hofmann, Amend und Hollstein ÜBERHAUPT mal interviewt, und sie wurden nicht verfälscht wiedergegeben – ein Fortschritt. Reicht natürlich nicht, klar.

          zu 3) Ja, einerseits schon. Andererseits kam Maximilian Pütz gut zu Worte, und auch wenn er nett war, hat er Dinge angesprochen, die die Bevölkerung nachdenklich machen könnten. Ein Fortschritt ist das schon. Aber gut, es kann sein, dass erst ein Eklat vor laufender Kamera mit entsprechender berichterstattung in den Medien den großen Paradigmenwechsel bringt.

  5. Matthias sagt:

    Einer der besten Artikel, die ich hier bisher gelesen habe, und in der Tat Orientierung und Überblick gebend! Trifft voll und ganz den Nagel auf dem Kopf! Ich werde ihn weiterverbreiten und kann nur dazu aufrufen, ihn auch selbst weiterzuverbeiten. In Internetforen, Blogs und so oder einfach per E-Mail an Freunde, oder unten in die letzte Zeile von E-Mails, die man schreibt.

    Was ich gerne dazu beisteure, was sich auch gut zum Weiterverbreiten eignet und sehr informativ ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=TxBoT4sdzUI

    http://www.youtube.com/watch?v=gVRqd9C4S2I&feature=related

    Wird Zeit, dass die Gesellschaft endlich wach wird, und wir den Lila Sumpf trockenlegen, und die Kröten vorher nicht um Einverständnis fragen!

  6. Leonard sagt:

    Es ist dies m. E. ein guter, Orientierung und Überblick bietender Artikel! Ergänzend sei angemerkt:

    Der erreichte politische Einfluss der Frauen- bzw. Gleichstellungspolitikerinnen beruht nicht zuletzt auf der erfolgreichen Anwendung der Strategie des => Entrismus [http://de.wikipedia.org/wiki/Entrismus], aber hier natürlich auf Basis der feministischen Ideologie, die ansonsten viele Vorstellungen aus der Frauenbewegung in den USA übernommen hat.

    In der SPD hat die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) durch Selbstprivilegierung (vgl. unten die Artikel von Klaus Funken) eine sehr starke, wenn nicht beherrschende Stellung erworben – zu Lasten der männlichen SPD-Mitglieder und ebenso die SPD-Wähler, die sich das erstaunlicherweise immer noch gefallen lassen. Dr. Klaus Funken schreibt hierzu:
    http://cuncti.net/haltbar/152-25-jahre-frauenquote-sind-genug
    http://cuncti.net/streitbar/99-weiter-auf-dem-holzweg

    Das bedeutet nicht, dass die Frauenunion harmloser wäre. Sie scheint aber stärkere innerparteiliche Gegengewichte zu haben als die ASF, ist aber mit dieser solidarisch, wenn es um neue Quoten-Pfründe geht. Die Parteizugehörigkeit ist dabei völlig sekundär, denn: pecunia non olet – Geld stinkt nicht.

    Das gilt ebenso für die GRÜNEN, die sich allerdings neben der politischen Karriereförderung von (bestimmten) Frauen zu Lasten von mit diesen konkurrierenden Männern besonders der „Regenbogenpolitik“, also der Förderung der speziellen Interessen der in der „Schwul-lesbischen Bewegung“ organisierten homosexuellen Frauen (hauptsächlich) und Männer (nebenbei) verschrieben haben.

    Auch in der LINKEN finden sich solche Positionen wieder, haben aber dort anscheinend vergleichsweise ein eher geringes Gewicht, was auch mit der Schwerpunktbildung der „Sozialen Frage“ zusammen hängt.

    Gleichstellung bedeutet in diesem engeren Zusammenhang rechtliche Gleichstellung mit heterosexuellen Paaren, indem gleichgesetzt wird, was ungleich ist: denn diese Paare sind und bleiben ungleich wegen der biologischen Fortpflanzung durch zwei Geschlechter. Und diese ist ein ausschließliches Ergebnis der biologischen Evolution – und eben nicht der soziohistorischen Entwicklung.

    Gleichstellung bedeutet hier konkret, die Erziehung der Kinder für die Option der Homosexualität zu öffnen, worin durchaus eine Förderung dieser Lebensformen erblickt werden kann. Das aber ist eine Information, die für junge Eltern praktisch bedeutsam ist. Es bestehen gute Gründe, den Pädagoginnen in in Kindergärten und Schulen auf die Finger zu sehen und ggf. wirksam zu protestieren.