Gendersprache (EK)

 

Die Sprache als Spiel mit Begrifflichkeiten und ihr gezielter Einsatz und Verwendung ist von jeher ein Instrument der politischen Rhetorik und Agitation und bevorzugtes Werkzeug von Ideologien, vor allem derer mit totalitärem Anspruch. Elemente dazu sind u.a. Verfremdungen, Euphemismen, versteckte Botschaften und die geschlechtergerechte Sprache.
Ein beliebtes Instrument von Ideologen ist das Verfremden und auch das „Besetzen“, die Inanspruchnahme“ von gängigen Begriffen der Umgangssprache. So werden beispielsweise Begriffe wie Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Familie, Gleichberechtigung, oder Wahlfreiheit in genderaffinen Texten in ihrer Ideologie verstanden – ohne dass der Normalbürger das wahrnimmt. Unter „Familie“ wird auch z.B. das homosexuelle Paar mit Adoptivkindern verstanden.

Zur Verfremdung gehört auch die vermehrte Verwendung von (pseudo-) wissenschaftlichen Begriffen, möglichst in einer Fremdsprache, wie „Gender Mainstreaming, Gender Diversity, Queerversity”, Inklusion, Konstruktion und Dekonstruktion, etc. Die spezifischen Wortinhalte sind den Insiderinnen bekannt, Außenstehende geben aber nach Lesen von Gendertexten nach ein zwei Sätzen entnervt auf. So kann die Gendergemeinde ungestört weiter im eigenen Sprachraum fabulieren, agitieren und gendergerecht Förderanträge stellen…
Die teilweise Übernahme der Genderszene hat eine Zunahme von Euphemismen, d.h. Schönfärberei, zur Folge. Homosexuelle „Familien“ heißen dann in ihrem Kontext „Regenbogenfamilien“, die verschiedenen sexuellen Orientierungen werden positiv als „sexuelle Vielfalt“ bezeichnet.
Die versteckte Botschaft, oder auch die ”hidden Agenda”, ist für den Normalbürger kaum in ihrem wahren Charakter zu erkennen. Ein Beispiel dafür ist die Aussage: „Jungen und Mädchen können mit den klassischen Rollenbildern nichts mehr anfangen“. Dahinter steckt beispielsweise die schlichte Botschaft: “Junge, Du kannst auch schwul werden“. Eine perfide Botschaft, aber auch ganz im Sinne der sexuellen Vielfalt.
Die Krönung der Agitation mit Sprache stellt die geschlechtergerechte Sprache dar. Sprache prägt unser Denken. Die geschlechtergerechte Sprache soll „Frau“ nicht nur mitdenken, sondern auch mit benennen, wie in „Bürger und Bürgerinnen“, oder kürzer „BürgerInnen“. Aus dieser Grundidee hat sich gleichsam eine Sprachunkultur entwickelt. Sie verstößt grammatikalischen und sprach-ästhetischen Regeln verstößt. Der prinzipielle Fehler liegt darin fälschlicherweise das grammatikalische Geschlecht dem biologischen gleichgestzt wird. Mit sog. „Sprachleitfäden“ – besonders in Verwaltungen und an den Hochschulen – wird zudem diese Kunstsprache völlig undemokratisch „verordnet“. An einigen Hochschulen müssen sogar Studenten bei Nicht-Anwendung der Gendersprache in Prüfungsarbeiten mit Punkteabzug rechnen, siehe auch hier

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