Gutmenschen (GH)

Im Unterschied zu guten Menschen, die Gutes tun aufgrund eigenen Gewissens und vor allem aus eigenen Mitteln, bezeichnet der Begriff vor allem politisches Personal, das Gutes mit fremden Mitteln, also auf Kosten beraubter Mitmenschen zu tun sucht und aus diesem dubiosen Treiben seinen Lebensunterhalt bestreitet, namentlich die Sozialkleptokraten. Urbild des Gutmenschen ist Robin Hood, jener muntere Bandit, der die Reichen ausraubte, um mit der Beute seine armen Freunde zu erfreuen. Namentlich unsere Sozialpolitiker sind von einer Art Robin-Hood-Komplex besessen, der sie zur Organisation immer neuer sozialer Wohltaten treibt, deren Kosten dann andere bestreiten müssen. Für die armen sind diese Gutmenschen kein wirklicher Segen, da die Umverteilung auf Dauer alle ärmer macht, auch die, die davon kurzfristig profitieren mögen. Gutmenschen sind auch typische Vertreter der „politischen Korrektheit“ mit ihrem Gleichheitsfanatismus im Interesse der sogenannten „Benachteiligten“, von denen sie kein Mandat haben.

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