Kinderbetreuung (GH)

In einer freien Gesellschaft ist dies Vorrecht und wichtigste Aufgabe der Eltern, die selbst entscheiden müssen, wie sie die Betreuung ihrer Kinder organisieren und finanzieren, ob intern oder extern (Tagesmütter, gegenseitige Familienhilfe, Krippen, Kindergärten, Horte, Ganztagsschulen). Ein familienfeindlicher Wohlstandsstaat sucht jedoch zunehmend, diese Aufgabe an sich zu ziehen, vorwiegend aus egalitären Gründen. So wird in Deutschland derzeit nach dem Vorbild Schwedens und der früheren DDR ein weitgehend steuer- (also zwangs-)finanziertes staatliches Familienersatzsystem hochgezogen (mit Rechtsanspruch). Die Kinder werden nicht gefragt, ob sie diese Kasernierung möchten. Traditionelle Familienbetreuung wird dagegen propagandistisch abgewertet, auch mit dem Argument nicht ausreichender Erziehungskompetenz der Eltern. Eine private Gegenbewegung ist das „Familiennetzwerk“.

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