Menschenwürde (GH)

Unter „Menschenwürde“ verstanden die klassischen Liberalen bis zu Ludwig Erhard und Friedrich August von Hayek: Freiheit und Unabhängigkeit von der Willkür anderer, gesichert durch Eigentumsrechte an der eigenen Arbeit und deren Ertrag und den Vorrang der Eigenbemühung. Die Sozialpolitiker definierten dies um: für die Menschenwürde ist der Staat zuständig, sie besteht vor allen Dingen in einer guten Versorgung und existenziellen Problemlosigkeit, der „Freiheit von Not“. Das Bestehen von Problemen aus eigener Kraft wird als „menschenunwürdig“ angesehen. Dagegen muss es heißen: das Leben auf Kosten anderer ist „menschenunwürdig“, keine Geschenke vom Staat! (Ausnahmen: jene, die physisch und geistig unfähig sind, sich selbst zu helfen).

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