Populismus (GH)

Alle Politiker in unserer Wettbewerbsdemokratie wollen „populär“ sein. Gelingt dies einem Politiker mehr als einem anderen, wird er sogleich als „Populist“ beschimpft. Damit gehört dieser abwertende Ausdruck in das Vokabular der Neidökonomie, obwohl er seine Berechtigung hätte, wenn damit eine nicht sachbezogene, opportunistische, auf den Moment abzielende Politik der Massenverführung gemeint ist.

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