Wahlfreiheit (EK)

Wahlfreiheit ist ein Leitbegriff der Familienpolitik in den letzten Jahrzehnten. Es geht generell um die Frage, in wieweit Eltern die Möglichkeit haben sollen, sich (ideologie)frei über die Anteile ihrer Familien- und Erwerbsarbeit zu entscheiden – ohne staatliche Bevormundung. Dabei ist es Aufgabe der Politik, solche Massnahmen zu definieren, die weder finanzielle noch berufliche Nachteile für die Eltern zur Folge haben. Konkrete Lösungen setzen auf der einen Seite mehr frauenpolitische Akzente (z.B. staatliche Fremdbetreuung) oder berücksichtigen auf der anderen Seite – insbesondere in den ersten drei Jahren – die Betreuung der Kinder durch Mutter bzw. Vater, verbunden z.B. mit Gewährung von staatlichen Transferleistungen für die häusliche Betreuung in der Höhe der monatlichen Krippenkosten.

 

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