Jungen und Männer haben keine Lobby

(c) www.presseportal.de/showbin.htx?id=153156...(Der Autor, ein Student und unser Mitglied, möchte  anonym  bleiben. Grund: bereits mit dem Thema zusammenhängende, erfahrene Repressalien und möglicher, beruflicher Benachteiligung )

Es mangelt an Respekt in unserer Gesellschaft vor männlichen Leistungen in Vergangenheit und Gegenwart, vor ihren enormen Anpassungsleistungen in den zurückliegenden Jahrzehnten und insbesondere vor ihren Bedürfnissen. Die Frauen kreisen um sich selbst – intellektuell wie emotional. Ihnen fehlen männliche Korrektive – akademisch, beruflich und privat. Und es fehlen Ihnen die Männer. Männer haben sich heute permanent weiblichen Forderungen zu fügen und sich in das sozialliberale, geschlechtsspezifische Unterschiede systematisch leugnende und ignorierende, Normalmaß einzufügen, das unsere derzeitige Gesellschaft soziokulturell prägt.
Unterschiedliche Karrieren und Lebenswege, Präferenzen und Lebensstile sind jedoch gerade mit der Verschiedenheit der Geschlechter, mit den – schon aus biologischen Gründen – differenten Persönlichkeiten von Männern und Frauen, erklärbar. Sie sind nicht mit diffusen, vermeintlichen Rollenvorstellungen zu begründen,  wie das im feministischen Diskurs, der heute praktisch dem Mainstream entspricht, so gerne getan wird. Im Gegenteil: Erst wegen der unterschiedlich gelagerten Fähigkeiten wie Interessen von Männern und Frauen haben sich – über den resultierenden lebensweltlichen Alltag und zahllose Generationen hinweg – entsprechende geschlechtsspezifische Leitbilder entwickelt.

Jede gut ausgebildete, selbstbewusste, intelligente, starke, sich selbst entfaltende, an ihrer Karriere orientierte, junge Frau, ist aus moralischen wie pragmatischen Gründen dazu aufgerufen, auch für die Interessen von Jungen und Männern einzutreten, d.h., aktiv und öffentlich für sie zu kämpfen, in der persönlichen Umgebung wie politisch! Nur mit Partnern auf Augenhöhe können Frauen erfüllt leben, sowohl privat als auch beruflich. Warum?

Frauen von heute haben es zu tun mit willfährigen Befehlsempfängern, Erfüllungsgehilfen, die ihnen in vorauseilendem Gehorsam jeden Wunsch von den Lippen ablesen und übererfüllen, und sonst überhaupt keine eigenständige Agenda verfolgen, keine eigenen Interessen formulieren – geschweige denn  versuchen, diese durchzusetzen. Mit solchen Männern, die von Müttern, Schulen und Sozialeinrichtungen in komplett feminisierten Umgebungen zu Abertausenden herangezogen werden, werden gerade die „starken“ Frauen nicht gelungen leben können.
Die Lebenschancen der Frauen wurden von Männern erarbeitet, gestützt und ermöglicht. Ohne den Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft wäre es undenkbar, dass Frauen zu solch hohen  politischem wie ökonomischem Einfluss gelangt wären. Sie können und werden  jetzt  erhebliche, und zukünftig weiter steigende, Macht in allen Lebensbereichen ausüben.

Den materiellen Wohlstand, den unsere verwöhnte, saturierte junge Generation genießt und den gerade auch die konsumgeneigten, individualistisch und postmaterialistisch orientierten jungen Frauen wie selbstverständlich genießen, haben maßgeblich Männer erarbeitet . Sie haben häufig dafür durch resultierende Berufskrankheiten mit ihrem Leben bezahlen müssen, ohne dass davon die Öffentlichkeit Kenntnis nahm. Ganz im Gegenteil, in den Medien wurde es en vogue, das Männliche zu verhöhnen und zu veralbern (z. B. mit Werbspots von OTTO, IKEA, Cosmos direct). Männliche Leistungen zu loben ist zunehmend verpönt, während weibliche Lebenswege viel zu häufig in einen Spannungsbogen zwischen Unterdrückung und heroischen Leistungen hineininterpretiert werden, um infolgedessen, entsprechend des Zeitgeistes, glorifiziert werden zu können. Dabei sind alle ideengeschichtlichen Entwicklungen, die zu viel individueller Freiheit, Bürgerrechten, Rechtssicherheit und auch zu Sozialstaaten in den europäischen Ländern geführt haben, praktisch ausschließlich von Männern erdacht und durchgesetzt wurden. Insbesondere sei hier hervorgehoben die Orientierung der Politik an den Interessen der Schwächeren, das Denken in Minderheitenschutz und Antidiskriminierung, also Entwicklungen, von denen die jungen (Karriere-)Frauen profitieren, wie keine andere gesellschaftliche Teilgruppe jemals sonst. Ganz zu schweigen  von den technischen Innovationen, Erfindungen, Patenten, mathematischen Formeln, naturwissenschaftlichen Experimenten und ihren Wirkungen zum Verständnis der Welt bis hin zu den Ingenieursstudiengängen, die unsere Freizeit- und Knopfdruckgesellschaft, eine wesentliche Voraussetzung weiblicher Macht, erst ermöglicht haben.
Männer vorangegangener Generationen haben mit ihren parlamentarischen Mehrheiten dazu beigetragen, die Gleichberechtigung herbeizuführen. So  konnten die jungen Frauen heute wie selbstverständlich mehrheitlich ein wunderbares Leben nach ihren Vorstellungen ermöglichen. Das kann man wohl von der Frauenbewegung und der  feministischen Ideologie, die im „Gender Mainstreaming“ ihren „krönenden“ Ausdruck findet nicht behaupten. Daran sollten sich die heutigen, privilegierten, permanent, strukturell und systematisch bevorzugten Frauen dankbar(er) erinnern, wenn – und bevor – sie wieder neue Leistungen von Männern für ihr Wohlbefinden einfordern, d.h. wieder viel nehmen wollen, ohne adäquat zu geben.

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