Trennungskinder: Vergessene Kinder

Jeden Freitag und Sonntagnachmittag kann man sie auf den Bahnsteigen sehen: ein Trennungskind mit seinem Vater … auf der Hin- oder Rückreise zu seiner Mutter. Es ist eins von rund 400 Kindern, die arbeitstäglich per Gerichtsbeschluss zu Scheidungskindern werden. Schaut man in die Gesichter der Kinder, meint man eine stille Traurigkeit zu erkennen. Man mag gar nicht darüber weiter nachdenken.

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Aus dem Leben eines Trennungskindes

Trennungskinder sind u. a. die Folge der derzeitigen „Scheidungskultur“. Das Trennungskind durchlebt fünf Phasen, in denen es – ungeachtet seiner Würde als Mensch – von Erwachsenen häufig wie ein Objekt behandelt wird. In dem Projekt „AG Trennungskind“ steht das Kind (meist unter 10) für uns als Subjekt im Fokus.

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Kindeswohl ist gelebte Elternliebe

(Wir haben vor einiger Zeit einen Artikel über den Themenkomplex „Kinder“ verfasst /1/. Der nun folgende Text über das „Kindeswohl“ war längst überfällig, hier ist er. Autor ist  Agenser und Verfahrensbeistand bei Gericht)   Autor: Horst Schmeil Ein kluger Richter äußerte einmal, dass im Kindschaftsrecht der Begriff „Liebe“ nicht vorkommt. Ist das der Grund, weshalb der …

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Hamsterrad und Sisyphos: Zum strukturellen Versagen der Jugendämter

Ein Beitrag von Horst Schmeil Im Jahr 1990 wurde das Jugendwohlfahrtsgesetz aus dem Jahr 1964 durch das Kinder- und Jugendhilfegesetz als Leistungsgesetz in Deutschland gültig. Es sollte den Aussagen des Gesetzgebers zufolge die Doppelfunktion des JWG hin zu einem Leistungsgesetz, das in den Katalog der Sozialgesetzbücher als SGB VIII aufgenommen wurde, aufheben. Diese Hoffnung hat …

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Für eine behütete Kindheit 

Von Michael Kahlert Entwicklung staatlicher Rahmenbedingungen im Familienrecht (In Scheidungsprozessen geht es um das „Kindeswohl“, vorwiegend im Zusammenhang mit dem Streit um das Sorge-, bzw. Umgangsrecht, aber nicht um mögliche seelische Folgen der Trennung für das Kind. Unser Autor stellt dagegen diese Folgen und mögliche Prävention in den Mittelpunkt seiner Betrachtung) In unserer Familienlandschaft stehen verschiedene Modelle für partnerschaftlich-familiäre …

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PETRA-Studie: Offener Brief an Familienministerin Schwesig

Prof. Dr. Gerhard Amendt Vormals Institut für Geschlechter und Generationenforschung Universität Bremen Wien, 28. September 2016 Sehr geehrte Frau Bundesministerin Schwesig, mit der PETRA-Studie möchten Sie eine „eine empirische Grundlage dafür (..) schaffen, Umgangsregelungen nach Trennung stärker am Wohl und an den Bedürfnissen von Kindern anzupassen und Belastungen zu vermindern.“ Gegen diese Forschung gibt es …

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