"Frau kann alles", aber verliert sich selber…"

Ramona Kuhla schreibt:

Jeden Tag sind die Zeitungen voll von der politischen Drohung: mindestens 30% Frauen in die Aufsichtsräte und Vorstände! Flexiquote oder doch gesetzlicher Zwang? Gewinnt Ministerin Schröder oder Frau von der Leyen….?
Wir, die Leser haben längst die Lust verloren, darüber zu debattieren.

Aber warum gibt es überhaupt eine Debatte? Wir haben erfolgreiche Frauen, die nur nicht zum Zug kommen, das heißt, in die Vorstände oder Aufsichtsräte. Die Männer wehren sich ob dieses Zwangs. Und das ist gut so.
Erfolg soll geschlechtslos sein. Erfolgreiche Frauen gibt es seit Jahrzehnten und dass diese sich durchsetzen können, haben sie erfolgreich bewiesen. (Un)Sinn der Frauenquote soll ja sein, dass auch die mittelmäßige Frau nach oben kommt. Dass man mittelmäßige Männer in Top-Positionen vergeblich sucht, stört Frau nicht.  Aber es geht ja auch nicht um Gerechtigkeit.
Was frau als Blockade empfindet sind die Männerbünde, Männerseilschaften etc. pp. Wer sich aber in dieser Welt bewegen will, muss die Regeln der Männerwelt beherrschen und umsetzen. Das aber will frau gerade nicht. Jedenfalls nicht die Quotenfrau. Die erfolgreichen Frauen ganz oben haben diese Regeln gelernt und umgesetzt. Und: sie haben damit Erfolg. Was die Feministinnen wollen, ist die Auflösung der männlichen Herrschaft. Sie soll abgelöst werden, von der weiblichen Herrschaft. Sie verhalten sich also um keinen Deut besser als die Männer. Was frau aber vergisst, ist das Strickmuster der Weiblichkeit. Frau ist nicht Mann und wird es niemals sein. Sie denkt anders, sie fühlt anders und ihr Körper reagiert auf Stress anders, als der männliche Körper. Warum klagen plötzlich Frauen, im Kampf um die Führung, über Burn Out, Hörstürze, der sogen. Managerkrankheit? Plötzlich ist der Herzinfarkt kein männliches Symptom mehr. Nur medizinisch werden die Geschlechterunterschiede deutlich: für Frauen ist der zweite oder dritte Herzinfarkt das Aus. Selbstverständlich kann das auch dem Mann passieren, doch ist er ist von Natur aus auf Stress im Kampf um die Macht programmiert und daher auch besser gerüstet.
Frauen wollen Recht auf Förderung. Als Wiedergutmachung für jahrhundertelange Unterdrückung? Sie selber fördern Frauen hingegen selten. Frau empfindet Frau als ewige Konkurrenz. Seit neustem schießen Unternehmerinnenseminare wie Pilze aus dem Boden. Es werden ganze Diskurstage abgehalten, um Frau in die Führungsetage zu bringen und wir haben plötzlich neue Vorbilder: die skandinavischen Länder. Gestern hatten wir noch neidvoll nach Frankreich geblickt. Frauen sind Meister im Auswechseln der Vorbilder. Frankreich hat seinen Vorreiterplatz verloren, weil dort zurzeit ein Umbruch stattfindet, der unseren Frauen so gar nicht gefällt. Dort haben (zwar erst einige wenige) Frauen sich wieder als Frauen entdeckt. Plötzlich wieder Zeit haben, plötzlich wieder erfahren, wie schön es ist, richtig Frau sein zu dürfen. Kampf und Stress machen hässlich und hässlich möchte Frau auf keinen Fall sein. Natürliche Eitelkeit unterscheidet sie auch glücklicherweise vom männlichen Geschlecht. Plötzlich die Kinder aufwachsen zu sehen, mit ihnen ohne Zeitdruck zu spielen, anstatt sie morgens übermüdet in die Krippe zu bringen, sich durch morgendlichen Straßenverkehr zu wühlen, um erneut den Positionskampf aufzunehmen, um endlich spätabends nur noch das schlafende Kind zu sehen und  selber müde ins Bett zu fallen. Partnerschaft, Freundschaft? Alles Nebenschauplätze. Das die Frau mit dieser Haltung zur Verlierergruppe gehört, auch wenn sie es tatsächlich mit Hilfe der Quote geschafft hat, merkt frau leider zu spät. All dieses  wollten diese Französinnen nicht mehr mitmachen. Lebensqualität stand plötzlich im Vordergrund. Dabei hatten es die Französinnen mit Kindern so leicht, Karriere machen. Die Ecole Maternelle war Standard der Kinderbetreuung. Warum also der Umschwung? Die Politik in Frankreich hatte sich niemals, wie in Deutschland, dem Radikalfeminismus unterworfen. In Frankreich durfte der Mann ungestraft der Welt mitteilen, dass er Hausarbeit unmännlich und unerotisch findet. Insgeheim schätzten dies die Frauen sogar, aber psst…!
In Frankreich war es zu allen Zeiten modern und partnerschaftlich, sich an Kinderpflege und Hausarbeit zu beteiligen, aber es war und blieb Privatsache der Paare. Der Staat hielt sich da heraus und das war gut so. In Deutschland ist es umgekehrt. Hier “umsorgt” der Staat immer mehr die Familie: Vätermonate, Erziehungsgeld, Herdprämie, Karriere, Standorte der Arbeitsstellen und so weiter. Jeder Bereich wird staatlich “unterstützt”. Wer gegen den Mainstream ist, sich gegen Frauenförderung, Gleichstellung, Quote ausspricht, wird verbal geschlachtet. Gesunder Menschenverstand wird unterdrückt und: wir haben immer weniger mutige Männer, die Standpunkte haben, die ihre Freiheit verteidigen, die unternehmerische Freiheit wichtiger nehmen, als die Freiheit der Frauen. Männer haben Angst vor infantilen Frauen, die immer mehr werden. Und niemand merkt, dass beide Geschlechter durch die staatliche Abhängigkeit unfrei geworden sind.
Männer haben Angst vor dem Krieg der Geschlechter, der schon munter dem Höhepunkt entgegenstrebt.
Wer so denkt und handelt, braucht sich über das Heute nicht zu wundern. Wir diskutieren und merken nicht mehr, dass wir die Gesetzmäßigkeit längst überschritten haben….
Was unsere Gesellschaft braucht, sind Männer, die als Männer agieren und Frauen, die als Frauen agieren – und sich so gegenseitig unterstützen. Dann endlich werden unsere Kinder auch nicht mehr als Störfaktor empfunden.

One Response to “"Frau kann alles", aber verliert sich selber…"”

  1. Karin Weber sagt:

    Ich habe unter http://sciencefiles.org/2011/10/16/genderismus-fuhrt-zum-totalitarismus/ einen guten Beitrag gefunden, der eigentlich alles erklärt. Ich denke schon, dass Frauen nur für politische Zwecke benutzt werden und sobald “man” am Ziel ist, interessieren Frauenrechte (so es überhaupt einen Anspruch noch gäbe) keinen Popanz mehr. Die Frauenbewegung wurde offensichtlich schon “geentert” ohne das die Damen das gemerkt haben. Aber lest euch das einfach mal selbst durch und bewertet es.

    Zitat:

    “Genderismus führt zu Totalitarismus

    Unter dem Deckmantel der Frauenrechte wird Deutschland immer sozialistischer und totalitärer. Dies zeigt sich z.B. daran, dass die Bundesfamilienministerin Schröder sich zum Mehrheitsaktionär börsennotierter Unternehmen erklärt und zum Mehrheitsgesellschafter in Personen- und Kapitalgesellschaften des Handwerks. Bestimmen will die Ministerin über die Anzahl der Frauen, die in Führungspositionen zu sitzen haben. Die Besetzung der Unternehmensleitung mit Politfunktionären oder nach den Vorgaben von Regierungen ist ein Phänomen, das aus sozialistischen Staaten bestens bekannt ist – die Ergebnisse davon sind ebenfalls bestens bekannt.

    Unternehmen wird nicht nur vorgeschrieben, wie sie ihren Aufsichtsrat zu besetzen haben, wer dagegen verstößt wird ganz offen mit der Keule des Gesetzes und zunächst mit einer Geldbuße von 25.000 Euro bedroht. Damit wird der „Verstoß“ gegen eine staatliche aufgezwungene Frauenquote in die Nähe des Strafrechts gerückt, und es ist nur noch ein kleiner Schritt, bis die Vorstände von Unternehmen direkt von Ministerien besetzt werden – die Grundlagen dafür werden derzeit gelegt.

    Interessant an der ganzen Diskussion um Frauen in Führungsetagen ist, dass die Diskussion mit keinerlei Argumenten geführt wird. Dass in Führungsetagen ein bestimmter Frauenanteil vorzufinden zu sein hat, ist ein Dogma. Wer sich für die Gründe der staatlich regulierten Zusammensetzung von Führungsetagen interessiert oder gar nach den Vorteilen der entsprechenden Frauenquote fragt, betreibt Häresie und wird entsprechend „behandelt“. Unternehmen, die es wagen, die aufgezwungene Frauenquote nicht einzuführen, werden durch den neuesten Vorstoß der Bundesministerin in eine Reihe gestellt mit Falschparkern, Steuerhinterziehern und vor allem der Rechtssystematik des Strafrechts unterstellt, ganz so, wie die katholische Kirche im Mittelalter alle diejenigen, die ihren allumfassenden Herrschaftsanspruch bezweifelt haben, der heiligen Inquisition überantwortet hat. Dass Genderismus als solcher und die Forderung nach einer Frauenquote im Besonderen ein Glaubensystem darstellen, das nicht rational begründet werden kann, wird u.a. dann deutlich, wenn man die wenigen Versuche, die es gegeben hat, ein rationales Fundament dafür zu schaffen, an den Kriterien misst, die Logik und Wissenschaft bereitstellen.

    Vor diesem Hintergrund ist der neue Vorstoß der Bundesfamilienministerin (sic!) ein weiterer Nagel im Sarg der Freiheit, und es stellt sich die Frage, ob nicht Unternehmen als Bastionen freiheitlichen Austausches, den Widerstand gegen die systematische Beseitigung von in diesem Fall unternehmerischer Freiheit antreten sollten.

    Was meinen Sie? Sollen Unternehmen passiven Widerstand leisten oder sollen Unternehmen ihre Führungsetage nach Geschlecht besetzen?”

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