Stellen Sie sich vor….

…es ist Frauentag und keiner geht hin!

sh.gruene

Es geht keiner hin. Die Frauentag – Veranstaltungen repräsentieren weniger als 0,1%  der deutschen Frauen. Und für wen sprechen diese Frauen? Für ihre 0,1 %- Klientel, d.h. nur für sich selber und ihren FreundInnen. Übrigens: Gibt es eigentlich neutrale(!)  Umfragen zum Bekanntheitsgrad, bzw zur Akzeptanz der vielen Genderprojekte?

Das tut not. Denn: Seit der erreichten formalen Gleichberechtigung gehen den „Berufsfrauen“ die Argumente aus. Argumente, die ihre Pfründe, besser: ihre Macht sichern müssen. Welche Argumente, welche Themen bleiben denn noch übrig?

„Frauen sind noch längst nicht gleichberechtigt“ Falsch! Seit den 70ern sind Frauen und Männer vor dem Gesetz formal gleichberechtigt.

„Frauen verdienen 23% weniger als Männer“. Falsch. Wenn die Zahl stimmt, dann müssten täglich unzählige Personalchefs entlassen werden, die die „teuren“ Männer einstellen…

„Frauen wollen in die Chefsessel“ (Frauenquote). Falsch, die meisten Frauen wollen keine Karriere machen. Der Beweis: Der geringe Prozentsatz von Frauen in den  Führungsetagen.

„Männer sind gewalttätig“ Falsch: die Gewalt in Paarbeziehungen kennt kein Geschlecht!

Das heißt, die „Politkommissarinnen“  (G.Habermann) arbeiten mit einer Politik, die auf Falschaussagen beruht. Die Hohenpriesterinnen haben dieses Manko erkannt, und schwenken unmerklich die kommunale Gleichstellungsarbeit um in andere Tätigkeitsbereiche, z.B.  Migrantinnen (Radfahrkurse für Migrantinnen), Mädchen (Sponsoring für Mädchenfußball) und „Frauen können das auch“ – Kurse (Motorsägekurse für Frauen). Der menschenverachtende Höhepunkt ist die Verteilung einer Broschüre: „Scheidung – leicht gemacht,  Ratgeber für Frauen“, bezahlt aus Mitteln der Gleichstellung……

Apropos Aufgabenerweiterung der Gleichstellungsarbeit:  Am naheliegensten wäre eine Erweiterung der Gleichstellungsarbeit auf die Männer- und Jungenarbeit. Das aber gehört (wie aus der Szene zu hören ist) in die Kategorie „Teufel und Weihwasser“…..

Das etablierte, oben beschriebene Eigenleben der Gleichstellungsbeauftragtinnen mit wenig gleichstellungsorientierten Aktivitäten  wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Deswegen kann sich die  Bürgergesellschaft auch nicht empören. Eigentlich wäre dies ein Fall für den Bundesrechnungshof, Stichwort:  „sachgemäße Mittelverwendung“. Gehören  z, B. „Die Historie des Weltfrauentag“, „Interkutureller Austausch“, Frauenbildnisse“ dazu (Themen des Bremer Frauentags)?

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