Jugendämter – ohne Kontrolle

Hier ein Gastbeitrag von Sara Lewandowski aus Berlin:

Die Zahl der sogenannten Inobhutnahmen durch Jugendämter ist in den  letzten 5 Jahren um über 30 Prozent gestiegen. Bei den ganz Kleinen unter 6 Jahren haben die Inobhutnahmen sogar um über 75 Prozent zugenommen. Die Eingriffsschwelle ist inzwischen deutlich zu niedrig, präventive Hilfen kommen dagegen viel zu kurz und sind nicht wirkungsvoll genug. Weiter….

One Response to “Jugendämter – ohne Kontrolle”

  1. Yussuf K. sagt:

    Man kann die Einrichtung „Jugendamt“ nicht reformieren, man muss sie abschaffen und mit neuen Leuten komplett anders, familien- und vor allem kinderorientiert aufbauen. Auf unserer Website http://www.vaeterentsorgung.de.vu veröffentlichen wir demnächst ein bereits im www zu findendes Handbuch des ASD. Es gibt viele Dinge, mit denen JA-Mitarbeiter auf Grund ihrer Qualifikation und auf Mütterorientierung getrimmten Grundhaltung, einfach überfordert sind. Alle die, dich ich kennengelernt habe, hatten keine kinderpsychologische Ausbildung, wie übrigens der Familienrichter und Verfahrensbeistand des Kindes auch. Darf man unter solchen wahnwitzigen „Rahmenbedingungen“ überhaupt am lebenden Menschen experiemtieren? Nein!

    Interessant ist auch die Feststellung des Ping-Pong-Spiels vor Gericht: Ein Richter weiß vor lauter „Entscheidungsfreude“ garnicht was er machen soll. Er lädt das JA zur Verhandlung und lässt sich „beraten“. Die haben aber selbst keine Ahnung und tragen dort nur den Willen der EntfremdungsMutter (Unterhalt ja, Umgang nein) vor. Der Richter befragt ebenfalls den Verfahrensbeistand, der bei einem Honorar von 350 EUR satte 10 Stunden Zeit hat, sich „auskömmlich“ mit KM, KV und betroffenen Kind zu unterhalten. Der ist ebenfalls mütterorientiert und gibt ebenfalls den Willen der EntftremdungsMutter vor Gericht wieder.
    Auf der Basis dieser „Zuarbeit“ beschließt der entscheidungsfreudige Richter natürlich all das, was der EntfremdungsMutter dienlich ist. Also minimaler Mindestumgang für den Vater und vollen Kindesunterhalt zu Gunsten der EntfremdungsMutter auch wenn der Betreuungsanteil 60/40 ist. Gelebte Gleichstellung von der die Femastasen alles so tröten.

    Warum erwähne ich dieses Beispiel? Grund: Sollte das Kind im Laufe der Zeit auf Grund dieses Beschlusses „Probleme“ machen/bekommen, dann redet sich der Richter heraus, dass er seinen Beschluss auf der Basis der Aussagen des JA getroffen hat. Also unschuldig! Das JA wiederum sagt „Wir haben das nicht beschlossen!“ und verweisen auf den Richter. Also auch unschuldig! Der Verfahrensbeistand sitzt auch in diesem Zug. Also alles unschuldige Täter, die sattsam und auskömmlich von dieser Väterentsorgung leben, keinerlei Verantwortung tragen und die keinerlei fachliche Qualifikation für die „Arbeit am lebenden Menschen“ besitzen.

    Wie lange lassen wir uns sowas noch gefallen?

    Die Politik ist ignorant. Das Jugendamt ist für nichts greifbar, hat angeblich nur „beratende Funktion“, aber in der Realität eine derartige Machtfülle, die Kinderseelen auf Dauer zerstören kann. Die Familiengerichte tröten nur die „herrschende Meinung“. Die „herrschende Meinung“ bildet sich heraus, wenn die Politik die betroffenen Professionen (Richter, Jugendämter etc.) zur Meinungsbildung heranzieht, weil sie selbst keine Ahnung von der Problematik haben. Also Richter vertreten im Endeffekt nur das, was sie der Politik selbst empfohlen haben und diese per Gesetz parafiert haben.

    Wenn man sich mal überlegt, dass vor 2 Monaten in der Tschechei das Wechselmodell per Gesetz beschlossen wurde und sich deutsche Politiker dagegen nicht um Kinder, sondern nur um dreckiges Geld für HeuschreckenBanken kümmern, dann kann man ungefähr erahnen, wie lange ein Wandlungsprozess in dieser Sache in diesem Land noch dauern wird. Während man ein Gesetz für einen Euro-Rettungsschirm binnen Wochen durch den Bundestag/-rat peitscht, hat es Frau Leutheuser-Schnarrenberger seit 2009 nicht geschafft, dem Parlament den Entwurf eines Gesetzes zum gemeinsamen Sorgerecht unverheirateter Eltern vorzulegen. Das spricht doch Bände!

    Kinder kann man vor diesem Schicksal/Staat nur bewahren, indem man sie nicht zeugt. Eine bittere Wahrheit, die die Wirtschaft und die Gesellschaft dieses Landes bald zu spüren bekommt.