Dieter Katterle in "Schlagseite – MannFrau kontrovers"

Vaterentbehrung… – ein Massenelend von Millionen abgepaltender Kinder und Väter… –

weswegen wir auch keine wirkliche Manpower in den Institutionen haben –

und politisch zur Mittelmäßigkeit verdammt sind

2 Responses to “Dieter Katterle in "Schlagseite – MannFrau kontrovers"”

  1. Yussuf K. sagt:

    Eine deutsche Familie wird von der Justiz in 11h und 20 Minuten entkernt. Diese Zeit unterteilt sich in

    – 200 Minuten für die Scheidung,
    – 210 Minuten für das Umgangs-/Sorgerecht
    – 270 Minuten Kindesunterhalt

    Diese Zeiten sind sogenannte „Basiszahlen“, anhand dessen die Justiz den Bedarf an Richtern für das jeweilige Amtsgericht ermittelt. (genaue Erklärung: http://de.wikipedia.org/wiki/PEBB%C2%A7Y ) Erfahrungswerte besagen, dass sich Richter weit weniger Gedanken machen.

    Im Klartext heißt das für einen Vater: In weniger als einem halben Tag ist er gesetzlich raus aus dem Leben seines Kindes. Als Mensch, nicht als Zahlesel ……

    Juristen kassieren an jeder Familienentkernung:

    – Scheidung: Streitwert ca. 12.000,00 EUR = ca. 1.400,00 EUR/Anwalt
    – Sorgerecht/Umgang: ca. 3000,00 EUR = ca. 1.000,00 EUR/Anwalt
    – Kindesunterhalt: min. 3.3000,00 EUR = ca. 1.200,00 EUR/Anwalt

    Summasummarum bringt jede Scheidung für die Anwaltschaft runde 10.000,00 EUR.

    Was für eine verkommene Gesellschaft!

  2. Ein Betroffener sagt:

    Keine Eltern zu haben, das ist schlimm für den betroffenen Menschen. Genau so schlimm ist es, wenn ein Menschenkind Eltern hat und Mutter oder Vater es verlässt. Am allerschlimmsten aber ist es, wenn beide Eltern da sind, aber dieses hilfebedürftige Menschenkind dem Vater entrissen wird, nicht nur, weil die Mutter das so will, sondern weil die politische Kaste an der Spitze unseres Landes das so will und Institutionen wie Familienrichtern, Gutachtern, Verfahrensbeiständen, Jugendamtsmitarbeitern und ähnlichen die Mittel dazu in die Hand gibt, diese Vater-Kind-Bindung dauerhaft zu zerstören. Es ist für die genannten Institutionen ein sehr erträgliches Geschäft.
    Offensichtlich befinden sich unter all denen keine wirklichen Ökonomen. Auch wenn diese davon leben und sogar daran verdienen – Marktwirtschaft gehört nicht in die Familien, auch nicht in zerbrochene Familien, am allerwenigsten dürfen Kinder darunter leiden. Für Kinder ist die Trennung der Eltern immer eine entsetzliche Erfahrung. Entsetzlich ist auch die Tatsache, dass diesen Kindern nicht geholfen wird. Die Mutter will es nicht, das Jugendamt auch nicht, der Richter kann es nicht und der Psychologie kalfaktert nur herum. Da wäre ein Vater, der die Bindung zum Kind aufrechterhalten will, kostenlos, er darf aber nicht, siehe oben. Ob wohl schon einmal einer oder eine dieser „Bindungszerstörer“ volkswirtschaftlich gedacht hat? Welches wertvolle Potential geht verloren, wenn Menschen sich mit ungelösten Fragen, mit unüberbrückbaren Hindernissen ständig beschäftigen müssen? Der Erwachsene, in dem Falle der Vater, bringt nicht seine volle Leistung im Beruf, er wäre eigentlich in der Lage, innovativ tätig zu sein, beschäftigt sich aber immer wieder mit dem Gedanken an sein Kind und dann passiert es: Ein Flüchtigkeitsfehler bei der Arbeit und eine Wand oder ein Dach stürzen ein. Das Kind sitzt derweil im Unterricht, ist klug und möchte viel wissen, kann aber nicht lernen, weil es immer wieder an den Vater denken muss, zu dem es nicht darf. Gottgewollt kann das nicht sein und trotzdem gehen die Vertreter der Theorie und Praxis der Vaterentsorgung und Trennungskinder in die Kirche. Da ist doch was verkehrt. So wie die Natur ausgeplündert wird, so plündert man die vorhandenen Menschen aus. Wer ist das nur, der daran ein Interesse hat? Der Fußballer Messi kann es doch nicht sein, der nimmt, was ihm geboten wird – allerdings wie viele andere auch ohne Skrupel. Wo sind die und wer sind die, die das viele Geld anhäufen und denen dafür jedes Mittel recht ist, eben auch die Väterentsorgung und die vielen Trennungskinder. Je älter ich werde, desto mehr muss ich erkennen, dass Deutschland verkommt. Daran ist der einzelne Bürger nur insofern schuld, dass er es durch das subtile Vorgehen dieser „Bekannten und Unbekannten“ viel zu spät merkt und dass er sich nicht mit anderen zusammenfindet und wehrt in unser aller Interesse und im Interesse der leider viel zu wenigen Kinder. Soll ich von meinem Heimatland, in dem zufriedene und ausgeglichene Menschen leben könnten, in denen es wieder „gesunde“ Familien mit mehreren Kindern gibt, in die kein Staat mehr eingreift, nur noch träumen?