AGENS – Pressemitteilung: Empörung stoppt feministische Diffamierungen

Diese Pressemitteilung gab AGENS an uns persönlich bekannte Redaktionen. Wir hoffen, dass die Leser möglicher Medienbeiträge Mut fassen, sich zu empören.

Am 11. Dezember 2011 rezensierte in Deutschlandradio Kultur die frauenpolitische taz-Redakteurin Simone Schmollack den feminismuskritischen Forschungsband „Schlagseite – MannFrau kontrovers“, herausgegeben von Eckhard Kuhla, dem Vorstandsvorsitzenden der geschlechterpolitischen Initiative AGENS e.V. Die entstandene Besprechung stellte mit abenteuerlichen Beschimpfungen („zerfressen von Hass und Zerstörungswut“) nicht nur auf stilistischer Ebene eine Entgleisung dar. Sie war auch mit nachweislich falschen Behauptungen gespickt, und den Autoren wurden Äußerungen in den Mund gelegt, die sie in diesem Buch nicht getätigt hatten.
Einer der von Simone Schmollack Angegriffenen ist der renommierte Antidiskriminierungswissenschaftler Dr. Peter Döge, der auf eine Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag und als Professor für internationale Genderforschung zurückblicken kann. Er und der Herausgeber des verfemten AGENS – Wissenschaftsbandes legten beim Deutschlandradio Beschwerde ein. Dieser kam der Sender zwei Tage später nach: Er korrigierte in dem auch online veröffentlichten Text die falschen Zuordnungen, nahm einige Schärfen heraus und sperrte das dazugehörige Audio. Darüber hinaus bat der verantwortliche Redakteur um Entschuldigung für diesen Eklat.
AGENS betrachtet diesen Vorfall als Beispiel dafür, wie fahrlässig mittlerweile im feministischen Journalismus gearbeitet wird. Eckhard Kuhla: „Wir sehen darin auch den Teil einer Trendwende in der öffentlichen Wahrnehmung feministischer Diffamierungen“. Die öffentliche Korrektur solcher ideologisch bedingter Falschbehauptungen ordnet sich in eine Reihe ähnlich gelagerter Ereignisse ein. So wurde kürzlich beispielsweise Alice Schwarzer durch eine gerichtliche Verfügung untersagt, die Urteilsbegründungen im Fall Kachelmann nach ihrem Geschmack umzudeuten. Durch solche Erfolge sieht sich AGENS in seiner Aufklärungsarbeit bestätigt. „Die Zeichen mehren sich“, so Kuhla, „ dass Feministinnen keinen Freibrief mehr für unwahre Behauptungen haben.“
AGENS wird 2012 mit mehreren kooperativen Veranstaltungen und Projekten den Trend zu einer ideologiefreien Geschlechterpolitik begleiten und fördern.

 

V.i.S.d.P.

Eckhard Kuhla

Vorstandsvorsitzender AGENS e.V.

Tel 04242 7840 727

Email: info@agensev.de

www.agensev.de

2 Responses to “AGENS – Pressemitteilung: Empörung stoppt feministische Diffamierungen”

  1. […] den Autoren wurden Äußerungen in den Mund gelegt, die sie in diesem Buch nicht getätigt hatten. agens Artikel als […]

  2. Bayer sagt:

    Gut so!

    Es schrieben ja auch noch andere im selben Diktus:

    http://genderama.blogspot.com/2012/01/simone-schmollack-blind-vor-hass.html
    „Simone Schmollack blind vor Hass? Deutschlandradio muss Rezension von AGENS-Buch umschreiben und bittet um Verzeihung“

    http://femokratie.com/schmollacks-schlagseite/01-2012/
    „… Von einer Rezension kann aus meiner Sicht nicht gesprochen werden, da nur ein Teil der zitierten Stellen im Buch steht. Es fängt schon mit dem Titel an: “Männer unter sich”. Da aber Frauen in dem Buch ebenfalls zu Wort kommen, was Frau Schmollack im übrigen auch bemerkt hat, da sie über deren Beiträge schließlich Halbwahrheiten verbreitet hat und im Verein selber etliche Frauen Mitglieder sind, wird etwas suggeriert, was an der Realität vorbei geht …“