Vater, Mutter, Kind: Wir sind Familie!

Ideenpapier für selbstverantwortliche Familien

(aktualisiert am 01.03.2020)

Unsere Leitthemen:

  1. Fokus auf das Kind
  2. Paarpolitik fördert Stabilität der Ehe
  3. Prävention einer elterlichen Trennung
  4. Selbstverantwortung der Familie

Es folgt zunächst eine Standortbestimmung, dann schließen sich Thesen zu den vier Leitthemen an mit Erläuterungen und Aktionen. Die Quellenhinweise kommen nach dem Schlussabsatz. Im Anhang finden Sie drei Modelle für selbstverantwortliche Familien.

Die gegenwärtige, fremdbestimmte Familienpolitik

Die gegenwärtige Familienpolitik geht aus von der „befreiten Frau“ im Kontext der Gleichstellung von Mann und Frau.  Das klassische „Hausfrauenmodell“ – so das Familienministerium – schränke die Selbstentfaltung/Befreiung der Frau ein und festige auf diese Weise die finanzielle Abhängigkeit der Frau von ihrem Mann. Dagegen unterstützen gegenwärtige, staatliche Frauenförderprogramme die Erwerbstätigkeit der Mutter und die dadurch notwendig gewordene eventuelle Betreuung der Kinder, bzw. durch eine Fremdbetreuung.
Das ist keine Politik für die Familie, sondern Programm einer Ideologie (Gender), die die klassische Familie aus Vater, Mutter und Kind hinterfragt, und langfristig zerstören will.

Die Gender-Ideologie basiert auf fünf Grundthesen, beschlossen 1995 auf der Pekinger Frauenkongress /1/. Die Ideologie ist kaum mit unserem Verständnis von Menschenwürde in Einklang zu bringen.  Eine weitere Ideologie, die  Political Correctness (PC), beeinflusst unbemerkt, als eine Art Knigge, seit einiger Zeit und ohne schriftliche Grundlage unser  Verhalten und unsere Sprache. Familienpolitische Informationen sind demzufolge „gegendert“ (mit der Gendersprache),  d.h. nicht immer ideologiefrei, zu erhalten.
Gender-Texte manipulieren das Denken der Leser – manchmal ohne dass er es merkt,  im Sinne der Genderideologie, so beispielsweise auch Texte vom „Familienministerium“. Deswegen muss man wissen: beim Lesen und Benutzen   gängiger Begriffe wie Ehe, Familie, Wahlfreiheit, Kindeswohl, usw. liest man die Texte einer Ideologie, die unser Menschenbild mißachtet, Die aktuelle Familienpolitik gebraucht Begriff, wie Familie, Ehe  doppeldeutig, das heißt ideologisch und in „unseren“ realpolitischen  Zusammenhängen. Die ideologisch geprägten Begriffe, wie „Ehe für Alle“ verwirren den normalen Leser. Solche Verständnisprobleme machen den Bürger offen die staatliche Indoktrination, die die Begriffe „Mann und Frau“ –  bei einem geringer werdenden Wertekonsens in der Gesellschaft – hinterfragt und durch den Begriff der „Vielfalt“ ersetzen will.

Ein Beispiel aus der Familienpolitik: Das Trendsetting für junge Frauen zum Thema „Frauen in Vollzeit“ wird erreicht über die politisch korrekte Sprache:  Die wiederholte Aussage „immer mehr Frauen wollen in Vollzeit arbeiten“ soll einen scheinbaren Trend in der Gesellschaft vermitteln, der ein davon abweichendes Verhalten einer Frau als „rückständig“ brandmarkt, konkreter: stigmatisiert. Mittels der Politischen Korrektheit wird auf diese Weise gleichsam ein sozialer Druck auf die jüngeren Frauen ausgeübt und ihre Meinungsfreiheit eingeschränkt. Die negativen Auswirkungen der Genderpolitik (Autor: Demo für Alle) sind nach zu lesen hier: /2/.

Aktion
Zum Problem der ideologiefreien Information über die Familienpolitik schlagen wir die Erstellung einer Handreichung „Familienpolitik und Political Correctness“ vor. Sie informiert den Leser, indem sie gegenderte Begriffe in Begriffe der Normalsprache übersetzt und kommentiert.

1. Kinder brauchen mehr Empathie

„Kinder sind die Sehnsucht des Lebens nach sich selber“.
Diese wunderbaren Worte – aus einem Gedicht von Kharan Gibhal /3/ – beschreiben gefühlsvoll die Rolle des Kindes über Generationen in der Weitergabe von Leben, angetrieben durch ein innewohnendes Verlangen und die Liebe seiner Eltern. „Jedes Kind kommt mit der Fähigkeit zur Empathie auf die Welt. Wer aber nicht früh Liebe erfahren hat, wird auch nicht lieben können….“/4/. Die Liebe der Eltern, insbesondere über die  Zeit für ihre Kinder,   trägt zum Glück ihrer Kinder bei. Deswegen sollte das Kinderglück im Mittelpunkt familienpolitischer Maßnahmen stehen. Davon ist allerdings wenig in den derzeitigen familienpolitischen Aussagen zu spüren, wie z.B.  „Kinderrechte ins Grundgesetz“,„Bildung geht vor Bindung“, “24 Stunden Kita“. Das sind politische Vehikel, die die Kinder als Objekt sehen, deren Eltern mit der Staatsideologie Gender laufend indoktriniert werden.

Wenn es um die Familienplanung geht, begegnet man Äußerungen, die mehr Ähnlichkeiten mit einer Geschäftsfeld-Analyse eines Vorstandes haben: „Kinderwagen oder Zweitwagen?“ mit einer möglichen Antwort:  „Kinder rechnen sich nicht“. Kinder verkommen auf diese Weise zu puren Objekten älterer Menschen. Auch wie in diesem Beispiel: die  alltägliche Familienplanung einer Doppelverdiener-Ehe mit  minitiöser Ablaufplanung zwischen Vater und Mutter vermittelt dem Kind unbewußt täglich(!)  eine seelenlose Atmosphäre ohne Gefühlsmomente aus Sicht des Kindes.

Es besteht die Vermutung, dass obige Situationsbeschreibungen das Ergebnis einer langfristigen Steuerpolitik sein könnte, die das Nettoeinkommen der Familien in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich reduziert hat. Mit der Folge (bzw. Ziel?), dass Mütter mitverdienen und deswegen ihre Kinder in staatliche Hände geben MÜSSEN. Die Kinder in einer selbstverantwortlichen Gesellschaft werden in diesem Beitrag thematisiert /5/ und im Anhang.

Aktionen

  1. Kinder sollten die Richtschnur der Familienpolitik sein. Wie jede politische Maßnahme Gender-Kriterien berücksichtigen muß, sollten für jede langfristige, politische Maßnahme in der Familienpolitik auch die Auswirkungen der Maßnahme auf Kinder in den Fokus gestellt werden. Das hätte beispielsweise für die Propagierung der Ganztagsschule und der Fremdbetreuung zur Folge, auch die kurz- und mittelfristigen psychischen Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Kinder zu untersuchen.
  2. Ein kritisches Hauptaugenmerk ist auf die Frühsexualisierung in den KiTas und Grundschulen zu richten. In diesem Themenbereich werden bereits heute jeden Schultag fast bundesweit Kinder u. A. im Sinne homosexueller Lebensweisen unterrichtet. Gastdozenten aus der homosexuellen Szene führen in vielen Bundesländern diesen Unterricht durch. Erklärtes Lernziel ist dafür das Infragestellen der Rolle von Vater und Mutter und damit – beabsichtigt – immer wieder – das Hinterfragen der klassischen „ Familie“. Eine Antwort für die Betroffenen liefert die Elternaktion: /6/ und die Stiftung für Familienwerte/7/

2. Eine eigenständige Paarpolitik stabilisiert die Ehe

Paarpolitik, ein seltener Vogel in der Familienpolitik.
Ein Skandal und kennzeichnend für die derzeitige „Familienpolitik“: in den meisten Gleichstellungsbüros liegen „Scheidungsratgeber“ aus. Wo bleiben die Beziehungsratgeber? Wo ist der Hinweis auf professionelle Hilfen bei Familienproblemen? Diese wären offenbar kontraproduktiv im Sinne einer Politik, die die staatliche Förderung der „Befreiung der Frau“ (hier: vom Ehepartner) immer noch in den Vordergrund stellt.

Eine Paarpolitik sollte Leitplanken liefern, die Ehe zu stabilisieren. Mit anderen Worten: sie sollte versuchen, eine Trennung der Eltern zu verhindern – auch aus Rücksicht den Kindern gegenüber. Als Leitlinie dazu könnte das „Ergänzungsmodell“ dienen. Dieses Modell wird durch biologische Erkenntnisse unterstützt: Mann und Frau ziehen sich an, ergänzen sich, wenn ihre gegensätzliche Immunsysteme  in ihrem Zusammenwirken größere Abwehrkräfte bewirken. Das Modell beschreibt die Rolle von Mann und Frau, eingebettet in ihrer Liebe zueinander. Die von den Kindern dabei erlebte Männlichkeit und Weiblichkeit bildet die Basis der späteren Beziehung (Stichwort: Bindungstheorie) zwischen Vater und Mutter, als DAS Vorbild für die Werteorientierung ihrer Kinder. Mit dem Kind entsteht zudem ein neues kreatives, verbindendes Entwicklungsfeld für Vater und Mutter.

Das staatliche Gemeinwesen sollte/muss ein Interesse an einer stabilen Paarbeziehung haben. Grund: Die volkswirtschaftlichen Kosten durch Trennungsvätern und -müttern und deren Kinder liegen im 3-stelligen Milliardenbereich pro Jahr.

Für M. L. Moeller /8/stellt die Paarbeziehung sich als die „Hauptquelle für die Einstellung künftiger Generationen“ dar… Die Politik versagt in ihrer zentralen Aufgabe einer Paarpolitik…, das heißt,  die besten Bedingungen für die Selbstaneignung und autonome Lebensgestaltung ihrer Bürger zu schaffen“.  Wir propagieren eine Initiative „Paarpolitik“, sie beinhaltet folgende

Aktionen

  • Einführung des Lehrstoffs „Beziehungslehre“ für die weiterführenden Schulen, als Teil der Sozialkunde
  • Eine stabile Paarbeziehung spannt die Bandbreite des Prozesses vom Kennenlernen, zur Trauung (klassisch mit vorhergehender: „Ehevorbereitung“), Entscheidung für Kind(er), und dann schlicht: das Da-Sein für das Kind das bedeutet für Vater und Mutter:
  • Übernahme der  Verantwortung für das Kind  – unabhängig von der Ehesituation – und als Voraussetzung für das Paar: Verstehen obigen Prozesses.
  • Gefragt ist: die Erfahrung der Professionen, diesen Prozess für Mann und Frau zu begleiten, wissenschaftlich und in der Paarberatung:
  • Es gibt am Markt unzählige Seminar-Angebote, hier eine kleine persönliche Auswahl: „Stiftung Beziehungskultur“/9/, Team F /10/und aus der Schweiz die Eheseminare Guy Bodenmann/11/. Wir verhehlen dabei nicht die Probleme einer ideologiefreien Vermittlung.
  • Die Einrichtung öffentlicher Beratungsstellen zur Trennungsprävention, Stichworte: Systematische Behandlung   i. S. einer Eindämmung  von Scheidungsfolgen und deren psychischen Dynamiken. Eine spezialisierte Professionalisierung von Beratung/ Therapie im Rahmen von wohlfahrtsstaatlicher Verantwortung mit kostenloser Beratung. Abtreibungsberatung ist auch kostenlos….

3. Das Tabuthema: Trennungskinder

Elterntrennung: DER Katastrophenfall für das Kind.
Täglich über  400 Kinder werden per Gerichtsbeschluss von einem Elternteil (zu fast 80% vom Vater) getrennt. Eine unvorstellbar große Zahl. Für das Kind bedeutet das: ein Elternteil zieht aus und ist weg. Das versteht das Kind (besonders unter 10 Jahren) nicht. Eine tiefe Traurigkeit des Kindes bis hin zu Verhaltensstörungen ist vielfach die Folge. Ruhigstellung ist gefragt, und Ritalin wird verordnet.
Und die Gesellschaft schweigt.

Trennungskinder werden in ein Leben hineingeboren, das die Urerfahrung eines Kindes, die Stabilität elterlicher, gemeinsamer Beziehung, urplötzlich nach der elterlichen Scheidung wegfällt. Scheidungskinder werden oft schon frühzeitig, besonders in der Schule, verhaltensauffällig (z.B. durch ein ADHS-Verhalten), Jungen mehr als Mädchen. Diese Folgen sind geeignet, eine Scheidung als Tatbestand der seelischen Kindesmisshandlung (nach § 1666 BGB ?) zu definieren. Trennungskinder sind noch immer ein Tabuthema, im Gegensatz z.B. zur staatlichen Förderung alleinerziehender Mütter.

Die Tabuisierung findet ihre Fortsetzung in dem familien-orientierten Begriffs des “Kindeswohls “ und in der Propagierung des Trends zur „Patchworkfamilie“. Die „Zuteilung“ eines neuen Elternteils wird nach dem Scheidungsprozess auf dem Rücken der Schutzlosen, der Kinder, vollzogen. Auf diese Weise löst die Erwachsenenwelt ihre Probleme nach der Scheidung. Mit dem Kind als Objekt.

Eigentlich ist die Trennung der Eltern ein Verbrechen am Kind – unabhängig von der Trennungsursache. Und die derzeitige Politik? Unvorstellbar: Trennungskinder sind bisher, soweit erkennbar, weder ein Thema der Kinderkommission des Familienausschusses des Bundestages, noch diversen Kinderschutzverbände. Trennungskinder fordern unsere emotionalen Defizite ein.

Wir sehen in dieser Entwicklung eines der gravierendsten Symptome des Zerfalls der sozialen Bindeglieder in unserer Gesellschaft mit noch unbekannten psychosozialen Spätfolgen, vornehmlich in der Beziehung der Geschlechter zueinander.

Aktionen

  1. Das Thema „Trennungskinder“ beinhaltet viele offene Fragen bzgl. psychologischer Expertisen, die in dem AGENS Papier „Das  Leben eines Scheidungskindes“ näher erläutert werden /12/.
  2. Erste Abhilfe könnte eine Forschungsplattform zu „psychosoziale (Spät-)Folgen bei Trennungskindern“, inkl.
    Expertenanhörung (Liste von möglichen Experten bei AGENS), und Berücksichtigung des elterlichen
    Entfremdungssyndroms (PAS).

4, Fokus der selbstverantwortlichen Familien: das Kind

Familienpolitik hat das Kindesglück im Mittelpunkt:

Selbstverantwortliche Familien machen sich frei von einer staatlichen Fremdbestimmung, das heißt sie sichern sich IHRE eigene Wahlfreiheit: Sie berücksichtigt bei Fragen der realen Gestaltung des Familienlebens die altersabhängigen Bedürfnisse des Kindes, im Gegensatz zur derzeitigen frau-orientierten Wahlfreiheit. Diese orientiert sich u .A. am möglichst frühen beruflichen Wiedereinstieg der Mutter.

Ein weiteres Beispiel: Das Elterngeld sichert zwar das erste Jahr für einen Elternteil eine Auszeit in der Familie, aber mit der Vorbedingung einem vorangegangenen Doppelverdienst der Eltern – ohne Rücksicht auf die Seelenwelt des Kindes als Vorbedingung.

Eine selbstverantwortliche Elternschaft wird zunehmend in Frage gestellt durch  Scheidungs- und Single -Raten auf relativ hohem Niveau, sowie Verweigerungstendenzen, hinsichtlich langfristiger Bindungen bei Männern und Frauen. Auf der Männerseite ist zu beobachten, dass der mögliche Verlust des Kindes und weitere, von ihnen zu tragende potentiellen Scheidungsfolgen, befürchtet wird /13/ . Auf Seite der Frauen wird häufig der Verlust ihrer individuellen Freiheit angegeben („Eine Geburt ist ein großer Kontrollverlust“/14/). Letztere Phänomene und die Entwertung der Ehe („Ehe für alle“) beschreiben die allmähliche Abkehr von der klassischen Ehe. Hoffnung gibt die in den letzten 2 Jahren sinkende Scheidungszahl.

Was fehlt derzeit? Es fehlen staatliche Maßnahmen zur Unterstützung der Familie, konkreter: die Unterstützung einer realen Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung, konkreter: die freie Wahl zwischen Eigen- oder Fremdbetreuung. Eine Maßnahme wäre die Auszahlung  der staatlichen Kosten eines KiTa-Platzes an die Eltern. Dieser Geldbetrag könnte dann von den Eltern wunschgemäß für Eigen- oder Fremdbetreuung eingesetzt werden. Das wäre eine klassische Win/Win Situation für Beide, für den Staat und die einzelne Familie.

Trotz gegenläufiger Entwicklungen bleibt die Triade Vater – Mutter – Kind (mit über 75% der vorhandenen Partnerschaften) dennoch die Grundlage unserer gesellschaftlichen Entwicklungen. Deswegen: Wir sollten aus unserer Position der Stärke handeln und eine  „Aktion Familienglück“ initiieren:

Aktion „Familienglück“

Wir schlagen eine Medien-Aktion „Familienglückvor Diese Aktion wendet sich an die Öffentlichkeit zur Propagierung des Mehrheitsmodells „Familie MannFrau“, sowie an Unentschlossene/ Unwissende hinsichtlich des Eingehens einer langfristigen Bindung, wie der Ehe. Diese Aktion soll Anreize schaffen, Denkschwellen zu überwinden, „Aha“-Effekte erzeugen und identitätsstiftend wirken – ohne politische Statements.
Denkbar wäre eine Kampagne mit vielen Bildern, Bildern, Bildern…..mit der Botschaft: „Familie ist Glück“, „Familie macht Spass“, “Kinder wollen Papa UND Mama, „Familie leben“, „DU bist Familie“, „Kinderglück macht Familien glücklich“, „Ohne Kinderglück keine Familienpolitik“ usw.
Der Vertrieb könnte über Plakataktionen auf Bahn- und U-Bahnstationen, TV Spots vor der Tagesschau, vor You Tube-Videos, ganzseitige Zeitungsanzeigen, usw. laufen. Hier hilft nur Klotzen, kein Kleckern. Die Gegenseite verschlingt kontinuierlich jährlich zig Millionen Euro unserer Steuergelder, es wäre doch gelacht, wenn wir nicht Ähnliches durch entsprechende Sponsoren-Kampagnen zustande brächten!

Quellenhinweise

/1/ https://agensev.de/die-5-gender-thesen//
/2/https://demofueralle.blog/broschuere/
/3/ https://www.zgedichte.de/gedichte/khalil-gibran/eure-kinder.html
/4/ https://www.focus.de/familie/eltern/familie-heute/kindheitsforscher-michael-hueter-hoert-auf-eure-kinder-in-kitas-zu-geben_id_11631763.html
/5/ https://agensev.de/kinder-opfer-einer-selbstbestimmten-gesellschaft/
/6/https://elternaktion.com/
/7/https://www.stiftung-familienwerte.de/familienbande-machen-stark
/8/ https://www.rowohlt.de/buch/michael-lukas-moeller-gelegenheit-macht-liebe.html
/9/ http://hans-joachim-maaz-stiftung.de/kontakt/
/10/ https://www.team-f.de/de/paar–und-ehebeziehung__41/
/11/ https://www.paarlife.ch/was-ist-paarlife/team/prof-dr-guy-bodenmann
/12/ https://agensev.de/das-leben-eines-trennungskindes/
/13/ https://en.wikipedia.org/wiki/Men_Going_Their_Own_Way
/14/ https://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/angst-vor-der-geburt-gespraeche-und-offenheit-helfen-a-927145.html

 

Anhang

Selbstverantwortliche Familienmodelle

Nach unserer Erfahrung leben viele junge Paare unbewusst fremdbestimmte, gleichgestellte Familienmodelle, mangels ideologiefreier Informationen und mangels einer echten, wirtschaftlich abgesicherten Wahlfreiheit. Es folgen drei Modelle mit reduziertem staatlichen Einfluss, insbesondere als Denkansatz für juristische Vertiefungen:

1. Modell „Begleiteter Wiedereinstieg“

Klassische Lebensphasen mit beruflichem Wiedereinstieg:

Phasen:  Ausbildung > Berufseinstieg  > Familiengründung > Wiedereinstieg (nach begleitender Fortbildung während der Mutterpause (s.u.)
Staatliche Hilfen (ein Gesetzespaket)

  • „Muttergeld“ (Höhe entspricht den monatlichen, staatlichen Krippenkosten) für 2 – 3 Jahre mit Barauszahlung,
  • Sicherung Fortbildung der Mutter während der ersten 3 Jahre, dazu gehört:
  • Für die Mutter: Ein „Berufstag/Woche“ (Vorschlag „Stiftung Familienwerte“)Abeitgeberseitige Absicherung des Wiedereinstiegs

Vorteile: Sicherung der Mutterzeit für das Kind in den ersten 3 Jahren

2. Modell „Kinder zuerst“

Umkehrung des klassischen Lebensentwurfs der Frau (frei nach Prof Kirchhof)

Phasen: Nach Ausbildung (< 18 Jahre), > Familiengründung > erst DANN Berufseinstieg.
Staatliche Anreize: für das Paar bei Entscheidung für das Kind: 50.000 Euro Einmalleistung für das 1. Kind (als Ersatz für bisherige Transferleistungen).
Vorteile: Wegfall des Problems „Wiedereinstieg“, dadurch stressfreie Familiengründung, und für die Kinder eine junge Mutter.

3. Modell „Kinderabhängige Steuerstaffel“

Klassischer Lebensentwurf der Frau:
Ausbildung > Berufseinstieg > Familiengründung > Wiedereinstieg (Basis: franz. Steuermodell)?
Staatliche Anreize:
Gestaffelte Steuerreduzierung in Abhängigkeit von der Kinderzahl (bei 3 Kindern sind  Familien de facto steuerfrei), entspricht dem „Familiensplitting“.
Vorteile: DAS Modell mit den höchsten (finanziellen) Anreizen zur Familiengründung, deswegen: Doppelverdiener-Haushalt eine Option, kein „Zwang“.

3 Responses to “Vater, Mutter, Kind: Wir sind Familie!”

  1. Fiete sagt:

    @AGENS:
    Zwei kleine Fehler fallen an dem ansonsten ganz wunderbaren Programm auf:

    A – „3. Selbst bestimmte Familien …“

    Da sicherlich nicht ganz bestimmte Familien gemeint sind, sondern eben selbstbestimmte, ist die Leerstelle falsch.
    Was ein paar Sätze tiefer ja auch im Text so erscheint:

    „Es fehlen staatliche Maßnahmen zur Unterstützung der selbstbestimmten Familie. “

    B – „Das Elterngeld sichert zwar das erste Jahr für ein Elternteil aber mit der Vorbedingung einer Doppelverdienerschaft – ohne Rücksicht auf die Seelenwelt des Kindes.“

    Sollte vermutlich „… einen Elternteil … “ heißen.
    Der Duden lässt zwar mittlerweile die Wahl zwischen „Der Elternteil“ u. „das Elternteil“, allerdings ist zweiteres eine ideologische Schreibweise, welche insinuiert, daß es sich lediglich um ein jederzeit beliebig austauschbares „Ersatz“-Teil handelt.
    Beispiel:
    „Der Rumpf ist der Teil des Körpers, welcher die meisten lebenswichtigen Organe enthält“
    vs.
    „Das Abtriebszahnrad ist das Teil des Getriebes, welches die Kraftübertragung zur Antriebswelle übernimmt“

    Da Eltern nun mal, außer in manchen postmodernen ideologischen Vorstellungen, einzigartig, w.h. nicht austauschbar, sind, ist hier das sog. „generische“ Maskulinum richtig.

    ( Ja, ich weiß, ich bin ein unverbesserlicher Wortklauber und Erbsenzähler. 🙂
    Aber, da der postmoderne „Synonymisierungswahn“ heutzutage zu z.T. erschreckenden Unschärfen und Verzerrungen der Sprache führt, die Aussagen inhaltlich stark verändern können – bspw. ( Kindes- )Unterhalt vs. ( Bar- )Unterhalt, also die katastrophale Gleichsetzung der praktischen Ausübung der Sorge mit einer provisorischen Notfallzahlung – bin ich in solchen Dingen mittlerweile gern mal ein wenig Klugscheißer. )

  2. Delventhal Anne sagt:

    Das ist große Klasse!
    Kindesentzug durch staatliche Stellen und Jugendämter zu leidvollen Erfahrungen.
    Der Einsatz lohnt sich unbedingt. Auch da sind mehr Infos erforderlich und wie in den anderen Bereichen unbedingte Vernetzung und Bekanntmachen in der Öffentlichkeit!

  3. Horst Schmeil sagt:

    Macht Ihr mit?

    Wir,
    Männer und Frauen, Mütter und Väter, Jungen und Mädchen in den deutschsprachigen Ländern bieten
    nach 50-jährigem Krieg in den Kinderzimmern den nachfolgenden
    Friedensplan 2018
    an:
    1. Die einfachgesetzlichen Grundlagen werden nach den Artikeln der UN-KRK, der EMRK und des Grundgesetzes Art. 6 dahingehend abgeändert, dass die Kinderzimmer frei von Ideologie auf der Grundlage der natürlichen familiären Bindungen sind. Bindung geht vor Bildung. Hier darf die staatliche Gemeinschaft nur eingreifen, um die Familie zu erhalten.
    2. Kinder haben das natürliche Recht auf Pflege und Erziehung durch ihre genetischen Eltern seit Geburt, gleichgültig, ob die Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht.
    3. Kinder dürfen nur dann in Fremdunterbringung verbracht werden, wenn schwerwiegende, nicht veränderbare Gefährdungen durch die Eltern oder einen Elternteil bewiesen sind. Jede Vermutung, Behauptung, Zuschreibung als Herausnahmegrund ist als Kindesraub strafrechtlich zu bewerten.
    4. Vor einer Trennung der Eltern ist eine Schlichtung anzurufen. Diese hat die Aufgabe, die Eltern auf die Folgen der Trennung, insbesondere für die leibliche geistige und seelische Beeinträchtigung hinzuweisen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Familie zu erhalten. Einzubeziehen sind auch die Großeltern und die anderen Verwandten, sowie Freunde der Familie wie Paten.
    5. Bei Trennung der Eltern ist der Regelfall für die Kinder die paritätische Doppelresidenz. Hierbei hat jeder Elternteil seinen finanziellen Eigen- und Kindesbedarf selbst zu erbringen. Staatliche Förderung kann bei prekären Verhältnissen auf Antrag erfolgen ohne den anderen Elternteil finanziell zu belasten.
    6. Jede präventive und ambulante Form der Begleitung der Eltern ist vor Trennung eines Kindes von den Eltern oder einem Elternteil zu prüfen und ggf. anzuwenden. Eltern haben das Recht auf Unterstützung in jeglicher Form durch die staatliche Gemeinschaft. Materielle Unterstützung der Eltern ist die Grundlage für ein Leben der Kinder ohne Armut.
    7. Bei erforderlichen Herausnahmen ist eine regelmäßige Prüfung halbjährlich durchzuführen. Dauerhafte Fremdunterbringungen sind nicht statthaft. Bei Feststellung durch ein unabhängiges Gremium, das aus Personen besteht, die im Lebensumfeld der Eltern leben, dass die Gefährdungen nicht mehr bestehen, ist die sofortige Rückführung in den elterlichen Haushalt vorzunehmen.
    8. Die Kinder haben das natürliche Recht, bei Herausnahme aus dem Familienbereich, jederzeit den Kontakt zu den Eltern zu behalten. Hierbei werden die Aufgaben der Eltern und der professionell Tätigen dahingehend aufgeteilt, dass die Eltern ständigen Umgang mit den Kindern haben, um die emotionalen Bindungen des Kindes an die Eltern aufrechtzuerhalten, während die professionell Verantwortlichen die Versorgung übernehmen. Wenn nicht schwerwiegende Gründe vorliegen (z.B. Leben im Drogen- oder Gewalt-umfeld), ist die Unterbringung der Kinder im sozialen Umfeld zu gewährleisten.
    9. Prävention geht vor. Es sind Beratungsstellen einzurichten, die darauf ausgerichtet sind, alle Möglichkeiten mit den Eltern zu besprechen, die Trennungsabsichten haben. Die Infrastruktur ist auf die Bedürfnisse der Familien abzustimmen. Ausreichender Wohnraum ist bezahlbar zu machen, insbesondere durch genossenschaftliche Nutzung.
    10. Familiengerichte sind mit Schöffen ergänzend zu besetzen. Die Jugendstraf-gerichte sind mit den Familiengerichten zusammenzulegen. Die Verfahren sind kostenfrei zu führen. Kindschaftsrechtliche Verfahren sind erst nach einer gescheiterten Schlichtung auf Antrag der Schlichtungsstelle bei Verletzung der besten Interessen der Kinder einzuleiten.