Vater, Mutter, Kind: Wir sind Familie !

Ideenpapier für selbstverantwortliche Familien

Unsere Leitthemen:
1.  Fokus auf das  Kind 
2. Paarpolitik fördert Stabilität der Ehe
3. Prävention einer elterlichen Trennung
4. Selbstverantwortung der Familie 

Es folgt eine Standortbestimmung, dann schließen sich Thesen an mit Erläuterungen und Aktionen zu den vier Leitthemen und  drei selbstverantwortliche Familienmodelle im Anhang.

Die gegenwärtige, fremdbestimmte  Familienpolitik
Sie geht aus von der „befreiten Frau“ als Basis und Mann und Frau mit gleichen Rechten und Pflichten (Politik der „Gleichstellung“) .  Das klassische „Hausfrauenmodell“  – so das Familienministerium – schränke die Selbstentfaltung/Befreiung der Frau ein und festige auf diese Weise die finanzielle Abhängigkeit  der Frau von ihrem Mann. Staatliche Frauenförderprogramme   unterstützen ihre Erwerbstätigkeit durch staatliche Fremdbetreuung und  die Elterngeld plus-Förderung  (Voraussetzung: das  Doppelverdiener – Modell der Ehepartner ). Die „Wahlfreiheit“ bedeutet in dem Sinne die Freiheit für die Frau, nach der Geburt ihres Kindes wieder Arbeiten gehen zu können.
Das ist keine Politik für die Familie, sondern eine Ideologie (Gender), die die klassische Familie aus Vater, Mutter und Kind hinterfragt, ja langfristig zerstören will. Die Genderideologie ist Teil der Political Correctness (PC), eine Art Knigge, der bereits unterschwellig unser Verhalten steuert. Ein Instrument zur Vermittlung dazu ist die Sprache, konkret; die Gendersprache..
Familienpolitische Informationen sind demzufolge sind „gegendert“, d.h. nicht immer ideologiefrei zu erhalten.  Sie werden  unterschwellig durch staatliche Institutionen  mittels  verdecktem  Manipulieren und  Agitation  a la DDR gesteuert.  Vorsicht ist beispielsweise  geboten bei  relevanten politischen Texten hinsichtlich des Gebrauchs   gängiger Begriffe wie Ehe, Familie, Wahlfreiheit, etc. Die Familienpolitik gebraucht diese Begriffe in ihren ideologischen Zusammenhängen, die nicht immer mit dem Normalverständnis des  Bürgers  und seinen Erwartungen übereinstimmen
Ein Beispiel aus der Familienpolitik: Das Trendsetting für junge Frauen zum Thema „Frauen in Vollzeit“ wird erreicht über die gegenderte und politisch korrekte Sprache.  Die wiederholte Aussage „immer mehr Frauen wollen in Vollzeit arbeiten“ soll einen  scheinbaren Trend in der Gesellschaft vermitteln, der ein davon abweichendes Verhalten einer Frau als „rückständig“ brandmarkt, konkreter: stigmatisiert. Mittels der Political Correctness wird auf diese Weise gleichsam ein sozialer Druck auf die Frauen ausgeübt und die Meinungsfreiheit dadurch eingeschränkt.

AKTIONEN
Zum Problem der ideologiefreien Information über die Familienpolitik schlagen wir die Erstellung einer Handreichung „Familienpolitik und Political Correctness“ vor.

1. Kinder brauchen mehr Empathie

„Kinder sind die Sehnsucht des Lebens nach sich selber“ [1].
Diese gefühlsvollen Worte sollte man der deutschen Familienpolitik entgegenhalten, die  die Kinder als Objekte ihrer Politik, und nicht als Subjekte instrumentalisiert. Wir stellen in den Mittelpunkt: das Kinderglück, mit anderen Worten: die Gefühle des Kindes. Aussagen wie „Kinderrechte ins Grundgesetz“, oder „immer mehr Kinder von Armut bedroht“ und die staatlich geförderte Krippenpolitik sind politische Vehikel, die die Kinder als Objekt und deren Eltern mit  der Staatsideologie Gender indoktriniert.
Dagegen setzen wir: Kinder in erster Linie als Subjekt an zu sehen. Dies vermittelt die natürlich empfundene Freude auf und für das Kind. Man kann sie nicht fordern, aber die derzeitige Familienpolitik läßt Gefühlsmomente in weiten Bereichen außer Acht: „Kinder kriegen“, diese Aussage war seit Menschengedenken eine Selbstverständlichkeit. Heute gleicht sie einer Geschäftsfeld-Analyse  nach dem Motto  „Kinderwagen oder Zweitwagen?“ Häufig heißt dann die Antwort der Eltern: „Kinder rechnen sich nicht“. Es besteht die Vermutung, dass obige Erkenntnis Ergebnis einer langfristigen Steuerpolitik ist, die das Nettoeinkommen der Familien in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich reduziert hat. Mit der Folge (bzw. Ziel?), dass Mütter mitverdienen und deswegen ihre Kinder in staatliche Hände  geben müssen. Liegt darin der Grund für die Hunderttausende von Scheidungskindern ?
Eigentlich ist die Trennung der Eltern ein „Verbrechen“ am Kind – unabhängig von der Trennungsursache. Und die derzeitige Politik? Unvorstellbar: Trennungskinder sind bisher, soweit erkennbar, weder ein Thema der Kinderkommission des  Familienausschusses des Bundestages, noch diversen Kinderschutzverbände.

AKTION
1.  Kinder sollten die Richtschnur der Familienpolitik sein. Wie jede politische Maßnahme Gender-Kriterien berücksichtigen muß, sollten für jede langfristige, politische Maßnahme in der Familienpolitik auch die Auswirkungen der Maßnahme auf  Kinder in den Fokus gestellt werden. Das hätte beispielsweise für die Propagierung der Ganztagsschule und der Fremdbetreuung zur Folge, auch die kurz- und mittelfristigen psychischen Auswirkungen  dieser Maßnahmen auf die Kinder zu untersuchen.

2. Ein kritisches Hauptaugenmerk ist auf die Frühsexualisierung in den KiTas und Grundschulen zu richten. In diesem Themenbereich werden bereits heute jeden Schultag fast bundesweit Kinder u. A. im Sinne homosexueller Lebensweisen unterichtet. Gastdozenten aus der homosexuellen Szene führen in vielen Bundesländern  diesen Unterricht durch. Erklärtes Lernziel ist dafür das  Infragestellen der Rolle von Vater und Mutter und damit – beabsichtigt- das Hinterfragen der Institution „ Familie“.  —   AGENS hat für betroffene Eltern „InfoBlätter“ bereitgestellt.


2. Eine eigenständige Paarpolitik stabilisiert die Ehe

Ein Skandal und kennzeichnend für die derzeitige „Familienpolitik“: in den meisten Gleichstellungsbüros liegen „Scheidungsratgeber“ aus. Wo bleiben die Beziehungsratgeber? Wo ist der Hinweis auf professionelle Hilfen? Diese wären offenbar kontraproduktiv im Sinne einer Politik, die die staatliche Förderung der „Befreiung der Frau“  (hier: vom Ehepartner) immer noch in den Vordergrund stellt.
Eine Paarpolitik sollte Leitplanken liefern, die Ehe zu stabilisieren. Mit anderen Worten: sie sollte versuchen, eine Trennung der Eltern zu verhindern. Als Grundlage dazu könnte das Ergänzungsmodell dienen. Es beschreibt die Rolle von Mann und Frau, eingebettet in ihrer Liebe zueinander. Die durch Kinder erlebte Männlichkeit und Weiblichkeit  bildet die Basis der späteren Beziehung (Stichwort: Bindungstheorie) zwischen Vater und Mutter, als  DAS Vorbild für die Werteorientierung ihrer Kinder[2]. Mit dem Kind entsteht zudem ein neues kreatives, verbindendes Entwicklungsfeld  für Vater und Mutter.
Das staatliche Gemeinwesen sollte ein Interesse an einer stabilen Paarbeziehung haben. Grund: Die volkswirtschaftlichen Kosten für die betroffenen Trennungsväter und -mütter liegen im 3-stelligen  Milliardenbereich pro Jahr.
Für M. L. Moeller [6] stellt die Paarbeziehung sich als die „Hauptquelle für die Einstellung künftiger Generationen“ dar……. Die Politik versagt in ihrer zentralen Aufgabe einer Paarpolitik……,das heißt,  die besten Bedingungen für die Selbstaneignung und autonome Lebensgestaltung ihrer Bürger zu schaffen“.  Wir propagieren eine Initiative „Paarpolitik“, sie hat folgende

AKTIONEN

  • Einführung des Lehrstoffs „Beziehungslehre“ für die weiterführenden Schulen, als Teil  der Sozialkunde
  • Eine stabile Paarbeziehung spannt die Bandbreite des Prozesses vom  Kennenlernen, zur  Trauung (klassisch mit vorhergehender: „Ehevorbereitung“), Entscheidung für Kind(er), und  dann schlicht: das Da-Sein für das Kind das bedeutet für Vater und Mutter:
  • Übernahme der  Verantwortung für das Kind  – unabhängig von der Ehesituation – und als Voraussetzung für das Paar: Verstehen obigen Prozesses.
  • Gefragt ist: die Erfahrung der Professionen, diesen Prozess für Mann und Frau zu begleiten, wissenschaftlich und in der Paarberatung:
  • Es gibt am Markt unzählige Seminar-Angebote, hier eine kleine persönliche Auswahl: „Stiftung Beziehungskultur[7], Team F [8]und aus der Schweiz die  Eheseminare Guy  Bodenmann[9]. Wir verhehlen dabei nicht die Probleme einer ideologiefreien Vermittlung.
  • die Einrichtung öffentlicher Beratungsstellen zur Trennungsprävention, Stichworte: Systematische Behandlung i. S. einer Eindämmung von Scheidungsfolgen und deren psychischen Dynamiken durch Fachhochschulen . eine spezialisierte Professionalisierung von Beratung/ Therapie im Rahmen  von wohlfahrtsstaatlicher Verantwortung mit kostenloser Beratung  (Abtreibungsberatung ist auch kostenlos…..)[10].

3. Das Tabuthema: Trennungskinder

Elterntrennung: DER Katastrophenfall für das Kind.
Täglich  über  400 Kinder[3] werden per Gerichtsbeschluss von einem Elternteil (zu fast 80% vom Vater) getrennt. Eine unvorstellbar große Zahl. Für das Kind bedeutet das: ein Elternteil zieht aus und ist weg. Das versteht das Kind (besonders unter 10 Jahren) nicht. Eine tiefe Traurigkeit des Kindes  bis hin zu  Verhaltensstörungen ist vielfach die Folge. Ruhigstellung ist gefragt. Ritalin wird verordnet.
Und die Gesellschaft schweigt.

Trennungskinder werden in ein Leben hineingeboren, das die Urerfahrung eines Kindes, die Stabilität elterlicher, gemeinsamer Beziehung, urplötzlich nach der elterlichen Scheidung  wegfällt. Scheidungskinder werden oft schon frühzeitig, besonders in der Schule, verhaltensauffällig (z.B. durch ein  ADHS-Verhalten), Jungen mehr als Mädchen. Diese  Folgen sind geeignet, eine  Scheidung als Tatbestand der seelischen Kindesmisshandlung (nach § 1666 BGB ?) zu definieren. Trennungskinder sind noch immer ein Tabuthema, im Gegensatz z.B.  zur staatlichen Förderung alleinerziehender Mütter.
Die Tabuisierung findet ihre Fortsetzung in dem eltern-orientierten Begriffs des “Kindeswohls “ und in der Propagierung des Trends zur  „Patchworkfamilie“. Die „Zuteilung“ eines neuen Elternteils wird nach dem Scheidungsprozess auf dem Rücken der Schutzlosen, der  Kinder, vollzogen. Auf diese Weise löst die Erwachsenenwelt ihre Probleme nach der Scheidung. Mit dem Kind als Objekt.

Wir sehen  in dieser Entwicklung eines der gravierendsten Symptome des Zerfalls der sozialen Bindeglieder in unserer Gesellschaft mit noch unbekannten psychosozialen Spätfolgen, vornehmlich in der Beziehung der Geschlechter zueinander.

AKTIONEN
1.  Das Thema „Trennungskinder“ beinhaltet viele offene Fragen bzgl. psychologischer Expertisen, die in dem  AGENS
Papier „Das  Leben eines Scheidungskindes“ näher erläutert werden /10/.
2.  Erste Abhilfe könnte eine Forschungsplattform zu „psychosoziale (Spät-)Folgen bei Trennungskindern“, inkl.
Expertenanhörung (Liste von möglichen Experten bei AGENS), und  Berücksichtigung des elterlichen
Entfremdungssyndroms (PAS).
3.  Ein Fachseminar zur Information aller relevanten Professionen soll der Vorbereitung dienen. AGENS  arbeitet
daran. 

  1. Fokus der selbstverantwortlichen Familien: das Kind

Selbstverantwortliche Familien machen sich frei von einer staatlichen Fremdbestimmung, das heißt sie sichern sich IHRE eigene  Wahlfreiheit: Sie berücksichtigt bei Fragen der realen Gestaltung des Familienlebens die altersabhängigen Bedürfnisse des Kindes,  im Gegensatz  zur derzeitigen frau-orientierten Wahlfreiheitientiert. Diese orientiert sich u .A. am möglichst frühen  beruflichen  Wiedereinstieg der Mutter orientiert. Ein weiteres Beispiel: Das Elterngeld  sichert zwar das erste Jahr für einen Elternteil  eine Auszeit in der Familie, aber mit der Vorbedingung einem vorangegangenen Doppelverdienst der Eltern – ohne Rücksicht auf die Seelenwelt  des Kindes als Vorbedingung.

Eine selbstverantwortliche Elternschaft wird zunehmend in Frage gestellt  durch Scheidungs-  und Single -Raten auf hohem Niveau, sowie  Verweigerungstendenzen, hinsichtlich  langfristiger Bindungen  bei Männern und Frauen. Auf der Männerseite ist zu beobachten, dass der mögliche Verlust  des Kindes und weitere von ihnen zu tragende potentiellen Scheidungsfolgen  befürchtet wird [4] . Auf Seite der Frauen wird der Verlust ihrer individuellen Freiheit angegeben („Eine Geburt ist ein großer Kontrollverlust[5]). Letztere Phänomene und die  Entwertung der Ehe („Ehe für alle“) beschreiben die  allmähliche Abkehr von der  klassischen Ehe.

Was fehlt derzeit? Es fehlen staatliche Maßnahmen zur Unterstützung der selbstverantwortlichen Familie. Konkreter: die Unterstützung einer realen Wahlfreiheit der Kinderbetreuung, das heißt die Wahl zwischen Eigen- oder Fremdbetreuung. Eine Maßnahme wäre die Auszahlung  der staatlichen Kosten eines KiTa-Platzes an die Eltern. Dieser Geldbetrag könnte dann von den Eltern wunschgemäß für Eigen- oder Fremdbetreuung eingesetzt werden. Das wäre eine klassische Win/Win für Beide, für  den Staat und die einzelne Familie.

Trotz gegenläufiger Entwicklungen bleibt die Triade Vater – Mutter – Kind (mit über 75% der vorhandenen Partnerschaften ) dennoch die Grundlage  unserer gesellschaftlichen Entwicklungen. Deswegen:  Wir sollten aus unserer Position der Stärke handeln und eine  „Aktion Familienglück“ initiieren.

AKTION
Wir schlagen  eine     Medien-Aktion „Familienglückvor Diese Aktion wendet sich an die Öffentlichkeit zur Propagierung des Mehrheitsmodells  „Familie MannFrau“, sowie an   Unentschlossene/ Unwissende hinsichtlich des Eingehens einer langfristigen Bindung, wie der Ehe. Diese Aktion  soll Anreize schaffen, Denkschwellen zu überwinden, „Aha“-Effekte  erzeugen und identitätsstiftend wirken  – ohne politische Statements.
Denkbar wäre eine Kampagne  mit vielen Bildern, Bildern, Bildern…..mit der Botschaft: „Familie ist Glück“, „Familie macht Spass“, “Kinder wollen Papa UND  Mama, „Familie leben“, „DU bist Familie“, „Kinderglück macht Familien glücklich“, „Ohne Kinderglück keine Familienpolitik“,usw.
Der Vertrieb  könnte  über  Plakataktionen auf Bahn- und U-Bahnstationen,  TV Spots vor der Tagesschau, vor You Tube-Videos, ganzseitige Zeitungsanzeigen, usw.  laufen. Hier hilft nur Klotzen, kein Kleckern. Die Gegenseite verschlingt kontinuierlich jährlich zig Millionen Euro unserer Steuergelder, es wäre doch gelacht, wenn wir nicht Ähnliches  durch entsprechende Sponsoren-Kampagnen  zustande brächten!

Links, Hinweise
[1] Aus „Kinder – Opfer einer selbstbestimmten Gesellschaft?“
[2] Ergänzung gegensätzlicher Immunsysteme als Modell mit den größten Abwehrkräften: biologische Erkenntnisse
[3]  pro gerichtlichen Arbeitstag
[4]  „Men Going Their Own Way“ (MGTOW)
[5]  SPON vom 16.10.13
[6] „Gelegenheit macht Liebe“ , M. L.  Moeller. Hamburg, 2000
[7] http://hans-joachim-maaz-stiftung.de/kontakt/
[8] https://www.team-f.de/de/paar–und-ehebeziehung__41/
[9] https://www.paarlife.ch/was-ist-paarlife/team/prof-dr-guy-bodenmann/
[10] Aus dem Leben eines Trennungskindes

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                                                                                             ANHANG

                             Selbstverantwortliche Familienmodelle

Nach unserer Erfahrung leben viele junge Paare unbewusst das fremdbestimmte Familienmodell, mangels ideologiefreier Informationen und mangels einer echten, wirtschaftlich abgesicherten  Wahlfreiheit. Es folgen drei Modelle mit reduziertem staatlichen Einfluss,  insbesondere  als Denkansatz für juristische Vertiefungen:

                                   Modell „Begleiteter Wiedereinstieg“

Klassische Lebensphasen mit beruflichen Wiedereinstieg:

Phasen:  Ausbildung > Berufseinstieg  >  Familiengründung >  Wiedereinstieg (nach begleitender  Fortbildung während der Mutterpause (s.u.)

Staatliche Hilfen (ein Gesetzespaket)

    • „Muttergeld“ (Höhe entspricht den monatlichen, staatlichen Krippenkosten)
      für 2 – 3 Jahre mit Barauszahlung,
    • Sicherung Fortbildung der Mutter während der ersten 3 Jahre, dazu gehört :
    • Für die Mutter: Ein „Berufstag/Woche“ (Vorschlag „Stiftung Familienwerte“)Abeitgeberseitige Absicherung des Wiedereinstiegs

Vorteile: Sicherung der Mutterzeit für das Kind in den ersten 3 Jahren

                                                  Modell „Kinder zuerst“  

Umkehrung des klassischen Lebensentwurfs der Frau (frei nach Prof Kirchhof) 

Phasen: Nach Ausbildung (< 18 Jahre) , > Familiengründung > erst  DANN  Berufseinstieg

Staatliche Anreize: für das Paar bei Entscheidung für das Kind: 50.000 Euro Einmalleistung für das 1. Kind (als Ersatz für bisherige Transferleistungen)

Vorteile: Wegfall des Problems „Wiedereinstieg“, dadurch stressfreie Familiengründung, und: für die Kinder eine junge Mutter

                                           Modell „Kinderabhängige Steuerstaffel“   

Klassischer Lebensentwurf der Frau:

ABF: Ausbildung > Berufseinstieg > Familiengründung > Wiedereinstieg ?  (Basis: franz. Steuermodell)

Staatliche Anreize:
Gestaffelte Steuerreduzierung in Abhängigkeit von der Kinderzahl (bei 3
Kindern sind  Familien de facto steuerfrei), entspricht dem
Familiensplitting“.

Vorteile: DAS Modell mit den höchsten (finanziellen) Anreizen zur Familiengründung,
deswegen: Doppelverdiener-Haushalt  eine Option, kein „Zwang“

 

3 Responses to “Vater, Mutter, Kind: Wir sind Familie !”

  1. Fiete sagt:

    @AGENS:
    Zwei kleine Fehler fallen an dem ansonsten ganz wunderbaren Programm auf:

    A – „3. Selbst bestimmte Familien …“

    Da sicherlich nicht ganz bestimmte Familien gemeint sind, sondern eben selbstbestimmte, ist die Leerstelle falsch.
    Was ein paar Sätze tiefer ja auch im Text so erscheint:

    „Es fehlen staatliche Maßnahmen zur Unterstützung der selbstbestimmten Familie. “

    B – „Das Elterngeld sichert zwar das erste Jahr für ein Elternteil aber mit der Vorbedingung einer Doppelverdienerschaft – ohne Rücksicht auf die Seelenwelt des Kindes.“

    Sollte vermutlich „… einen Elternteil … “ heißen.
    Der Duden lässt zwar mittlerweile die Wahl zwischen „Der Elternteil“ u. „das Elternteil“, allerdings ist zweiteres eine ideologische Schreibweise, welche insinuiert, daß es sich lediglich um ein jederzeit beliebig austauschbares „Ersatz“-Teil handelt.
    Beispiel:
    „Der Rumpf ist der Teil des Körpers, welcher die meisten lebenswichtigen Organe enthält“
    vs.
    „Das Abtriebszahnrad ist das Teil des Getriebes, welches die Kraftübertragung zur Antriebswelle übernimmt“

    Da Eltern nun mal, außer in manchen postmodernen ideologischen Vorstellungen, einzigartig, w.h. nicht austauschbar, sind, ist hier das sog. „generische“ Maskulinum richtig.

    ( Ja, ich weiß, ich bin ein unverbesserlicher Wortklauber und Erbsenzähler. 🙂
    Aber, da der postmoderne „Synonymisierungswahn“ heutzutage zu z.T. erschreckenden Unschärfen und Verzerrungen der Sprache führt, die Aussagen inhaltlich stark verändern können – bspw. ( Kindes- )Unterhalt vs. ( Bar- )Unterhalt, also die katastrophale Gleichsetzung der praktischen Ausübung der Sorge mit einer provisorischen Notfallzahlung – bin ich in solchen Dingen mittlerweile gern mal ein wenig Klugscheißer. )

  2. Delventhal Anne sagt:

    Das ist große Klasse!
    Kindesentzug durch staatliche Stellen und Jugendämter zu leidvollen Erfahrungen.
    Der Einsatz lohnt sich unbedingt. Auch da sind mehr Infos erforderlich und wie in den anderen Bereichen unbedingte Vernetzung und Bekanntmachen in der Öffentlichkeit!

  3. Horst Schmeil sagt:

    Macht Ihr mit?

    Wir,
    Männer und Frauen, Mütter und Väter, Jungen und Mädchen in den deutschsprachigen Ländern bieten
    nach 50-jährigem Krieg in den Kinderzimmern den nachfolgenden
    Friedensplan 2018
    an:
    1. Die einfachgesetzlichen Grundlagen werden nach den Artikeln der UN-KRK, der EMRK und des Grundgesetzes Art. 6 dahingehend abgeändert, dass die Kinderzimmer frei von Ideologie auf der Grundlage der natürlichen familiären Bindungen sind. Bindung geht vor Bildung. Hier darf die staatliche Gemeinschaft nur eingreifen, um die Familie zu erhalten.
    2. Kinder haben das natürliche Recht auf Pflege und Erziehung durch ihre genetischen Eltern seit Geburt, gleichgültig, ob die Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht.
    3. Kinder dürfen nur dann in Fremdunterbringung verbracht werden, wenn schwerwiegende, nicht veränderbare Gefährdungen durch die Eltern oder einen Elternteil bewiesen sind. Jede Vermutung, Behauptung, Zuschreibung als Herausnahmegrund ist als Kindesraub strafrechtlich zu bewerten.
    4. Vor einer Trennung der Eltern ist eine Schlichtung anzurufen. Diese hat die Aufgabe, die Eltern auf die Folgen der Trennung, insbesondere für die leibliche geistige und seelische Beeinträchtigung hinzuweisen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Familie zu erhalten. Einzubeziehen sind auch die Großeltern und die anderen Verwandten, sowie Freunde der Familie wie Paten.
    5. Bei Trennung der Eltern ist der Regelfall für die Kinder die paritätische Doppelresidenz. Hierbei hat jeder Elternteil seinen finanziellen Eigen- und Kindesbedarf selbst zu erbringen. Staatliche Förderung kann bei prekären Verhältnissen auf Antrag erfolgen ohne den anderen Elternteil finanziell zu belasten.
    6. Jede präventive und ambulante Form der Begleitung der Eltern ist vor Trennung eines Kindes von den Eltern oder einem Elternteil zu prüfen und ggf. anzuwenden. Eltern haben das Recht auf Unterstützung in jeglicher Form durch die staatliche Gemeinschaft. Materielle Unterstützung der Eltern ist die Grundlage für ein Leben der Kinder ohne Armut.
    7. Bei erforderlichen Herausnahmen ist eine regelmäßige Prüfung halbjährlich durchzuführen. Dauerhafte Fremdunterbringungen sind nicht statthaft. Bei Feststellung durch ein unabhängiges Gremium, das aus Personen besteht, die im Lebensumfeld der Eltern leben, dass die Gefährdungen nicht mehr bestehen, ist die sofortige Rückführung in den elterlichen Haushalt vorzunehmen.
    8. Die Kinder haben das natürliche Recht, bei Herausnahme aus dem Familienbereich, jederzeit den Kontakt zu den Eltern zu behalten. Hierbei werden die Aufgaben der Eltern und der professionell Tätigen dahingehend aufgeteilt, dass die Eltern ständigen Umgang mit den Kindern haben, um die emotionalen Bindungen des Kindes an die Eltern aufrechtzuerhalten, während die professionell Verantwortlichen die Versorgung übernehmen. Wenn nicht schwerwiegende Gründe vorliegen (z.B. Leben im Drogen- oder Gewalt-umfeld), ist die Unterbringung der Kinder im sozialen Umfeld zu gewährleisten.
    9. Prävention geht vor. Es sind Beratungsstellen einzurichten, die darauf ausgerichtet sind, alle Möglichkeiten mit den Eltern zu besprechen, die Trennungsabsichten haben. Die Infrastruktur ist auf die Bedürfnisse der Familien abzustimmen. Ausreichender Wohnraum ist bezahlbar zu machen, insbesondere durch genossenschaftliche Nutzung.
    10. Familiengerichte sind mit Schöffen ergänzend zu besetzen. Die Jugendstraf-gerichte sind mit den Familiengerichten zusammenzulegen. Die Verfahren sind kostenfrei zu führen. Kindschaftsrechtliche Verfahren sind erst nach einer gescheiterten Schlichtung auf Antrag der Schlichtungsstelle bei Verletzung der besten Interessen der Kinder einzuleiten.