AGENS: Zentrum einer Bewegung?

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Da veröffentlicht Spiegel online einen polemisch radikal-feministischen Beitrag: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,802698,00.html und eine sehr aufschlußreiche Forendiskussion schließt sich an.  Es sieht tatsächlich so aus, als wenn pauschale Diffamierungen von Männern und die radikalfeministische Beharrung auf der universellen weiblichen Opferrolle von immer mehr Menschen, Männern wie Frauen, vehement abgelehnt werden.

AGENS meint: Das sollte uns ermutigen, unsere Positionen in der öffentlichen Debatte offensiver und pointierter zu vertreten, mit Daten und Fakten zu unterfüttern und so die Menschen auf uns aufmerksam zu machen. Es sind die Menschen, die der gesellschaftlichen Deutungshoheit des radikalen Feminismus und dem regierungsamtlichen Genderismus eine Stimme der Vernunft entgegensetzen wollen . Die radikalfeministische Sicht auf Männer und Frauen entspricht in keiner Form der Lebensrealität der Menschen. Geben wir Menschen, die das erkennen, eine Stimme und ein Forum, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen! Für diese Menschen könnte AGENS  das Zentrum einer Bewegung werden……….

Beispielhafte Kommentare zum Spegel online Artikel:

http://forum.spiegel.de/f22/s-p-o-n-fragen-sie-frau-sibylle-oooooooh-ihr-armen-49721-18.htmlhttp://forum.spiegel.de/f22/s-p-o-n-fragen-sie-frau-sibylle-oooooooh-ihr-armen-49721-17.html#post9293653

One Response to “AGENS: Zentrum einer Bewegung?”

  1. Christian Saenger sagt:

    Das Glück der Welt ist wie ein großer Schokoladenkuchen aus dem sich Männer und Frauen ein Stück herausschneiden können. Dass die süssen Dinge dieser Welt natürlich zu knapp sind um uns alle satt zu machen ist uns ja wohl klar.
    Hier muss es dann zwangsläufig zum Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau kommen.
    Damit ist die geistlose Philosophie von Sybille Berg mal knapp umrissen. Glück entsteht damit nicht z.B. im liebevollen Miteinander zwischen Männern und Frauen und damit kein geistiges sondern ein knappes, materielles Gut – wie ein Kuchen eben. Die schönsten Dinge der Welt sind eben doch konsumierbar.

    Wenn man wissen will, wo dass süsse Glück der Welt herkommt, muss man die Menschen nach ihren Träumen fragen. Da bekommt man immer nur die eine Antwort: „Irgendwann möchte ich mal die Leitung von einem technischen Konzern übernehmen“ heißt es da, oder auch: „Ich will einfach mal besser abschneiden als der Rest meiner Klasse“ und innerlich dachte sich auch Frau Berg und wollte es lieber nicht schreiben: „Das größte Glück für Mädchen ist es, ein schön geöltes Rädchen in unserem System zu sein“
    Hoch hinaus wollen die Menschen und dazu muss man oben buckeln und unten treten! Früher waren die Männer die Lieblinge des Systems, und durften sich voller Heldenmut in irgendein Maschinengewehrfeuer stürzen. Dafür wurden ihnen dann schöne Denkmäler aufgestellt. Heute ist nur gut und recht, dass Frauen auch mal die Leibeigenen sind. Im bürokratischen Wasserkopf internationaler Firmen mit allen Mitteln Karriere machen und Powerpoint-Karaoke bis in die Nacht betreiben. In Meetings aufregende Alpha-Männer äh… intelligente und einfühlsame Vorstandsvorsitzende treffen und zusammen auf den neusten Bail-out anstossen.
    Einfach GANZ OBEN dabei zu sein! Und sich ein dickes Stück vom Kuchen abschneiden dürfen.
    Da hat Frau Sybille ganz recht, da müssen die Männer halt zurückstecken. Wäre da nicht die blöde Sache mit der Männergewalt. Die Natur hat es so gewollt, dass Frauen anderen Menschen nichts Böses zufügen , nicht mal ein Haar krümmen können. Die schlucken alles runter und dann ist das Unglück weg. So einfach ist das bei den Frauen. Depressionen werden weggefühlt. Basta! Im Gegensatz dazu müssen Männer das Unglück immer aus sich hinauslassen. Da wird halt mal schnell ein Auto abgefackelt. Im Krieg ist das voll nützlich, denn abgefackelt wird immer wo anders und nicht daheim. Jedenfalls – die männliche Art mit Unglück umzugehen können wir uns nicht mehr leisten.

    Frau Sybille ahnt, dass unsere Gesellschaft als System des nach oben Buckelns und nach unten Tretens, seine innere Balance noch nicht gefunden hat. Nur bleibt auch Frau Sybille hier ratlos zurück – was denn nun mit den unglücklichen Männern anzufangen sei? Mehr als halbherzige Ratschläge hat sie nicht parat: „Männer, nehmt euch ein Vorbild an uns Frauen“, oder „Jammert nicht so rum“, „Ornaniert nicht eure Socken voll, lernt lieber für die Schule“, „geht öfter zum Arzt“ oder „fahrt kein Motocross“, „atmet tief durch“. Vielleicht haben Männer einfach Frauen zu oft zwischen die Beine gekuckt und sind dann irgendwie dumm geworden, und dann wieder wütent und irgendwie auch auf sich selbst … äh …ich kann Frau Berg auch nicht immer folgen, jedenfalls glaubt sie „viele Männer werden den Frauen ihre eigene Dummheit, die sie beim Anblick weiblicher primärer Geschlechtsmerkmale befällt, nie verzeihen. “ Aha.

    Eigentlich sind ihr die Jammerlappen auch ziemlich Jacke wie Hose, es gibt ja eh genug genehme Männer, die werden sich schon um die unangenehmen kümmern. So wie das immer läuft wenn Frauen Probleme haben – das sollen halt die Männer irgendwie lösen.

    Frau Berg ist halt eine Systemtante par excellence, Feminismus hin, Patriachat her. Vor hundert Jahren hätte sie genauso Kriegsdienstverweigerer als Jammerlappen beschimpft, wie sie es mit heute mit Männern macht die, nicht in ihre Tretmühle passen. Beim ehemaligen Nachrichtenmagazin der Spiegel ist sie sicher gut aufgehoben.